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Delphia
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Beitrag von Delphia » 19.10.2008 16:57

Hallo Babö

Ich habe die gleiche Frage wie Anita...

Liebe Grüsse
Delphia
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Probleme? nein! Herausforderungen: ja :-), manchmal aber völlig hoffnungslos...

baboe
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Beitrag von baboe » 19.10.2008 23:22

Hallo Ihr,

Zu eurer Frage: Wir würden vorschlagen, dass die Besuche alle zwei Wochen ein ganzes Wochenende sind, statt wie jetzt jedes Wochenende von Freitag- bis Samstagabend. In den Wochen ohne Besuchswochenende würden dann die Kinder dafür unter der Woche mehr zur Mutter.

Ich fände das gut. Denn die Mutter hat berechtigterweise Mühe damit, dass die Boys am Samstag immer wegen ihren Fussball-Matchs unterwegs sind. Und sie nie ruhige Zeit zusammen haben.

Herzlich

Babö
Habe fünf Kinder im Alter von 11,10,8,6 und 4. Die drei Grossen sind von meinem Mann aus erster Ehe. Die beiden Kleinen sind Gemeinsame. Alle leben seit 4 Jahren bei uns - und das find ich toll!

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Beitrag von Delphia » 20.10.2008 06:46

Guten Morgen Babö

Das tönt ja ganz vernünftig... Viel Glück dabei!

Guten Start in die neue Woche und liebe Grüsse
Delphia
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Anita

Beitrag von Anita » 20.10.2008 07:06

hallo baboe

wenn diese regelung auch dem wunsch der mutter enspricht, finde ich sie total sinnvoll. ich persönlich finde 14-tage rythmus gut für die kinder und wenn sogar unter der woche besuche anstehen eine ideale lösung.

viel glück!

und ja.....ich würde es mit mediation versuchen :)

baboe
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Beitrag von baboe » 21.10.2008 14:35

Hallo Ihr,

Leider nix mit Mediation: Sie hat eine Anwältin und geht nun vor Gericht. Mal sehen, was kommt....

Ihre Hauptvorwürfe sind:
- Die Kinder werden bei uns hauptsächlich von minderjährigen Familienpraktikantinnen betreut.
- Sie hätte jetzt wieder Zeit für die Kinder, da sie von zu Hause aus arbeitet.
- In der Pubertät bräuchten die Kinder eine enge Betreuung, die sie bieten könne.
- Die Kinder rufen ihr jeden Tag an, weil sie sie vermissen.

Herzlich

Babö
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Beitrag von Delphia » 21.10.2008 16:51

Liebe Babö

Ich fürchte, das wird nicht so einfach sein.

Die aufgeführten Gründe sind nicht so stichhaltig.

Minderjährige Praktikantinnen: kein Grund! Die sind ja nicht ständig alleine mit den Kindern. Da wären übrigens keine Au-pairs mehr möglich...

Mehr Zeit, weil sie zu Hause ist... Kinder kann man nicht nach Lust und Laune mal hier mal dort gross ziehen...

Pubertät: ist noch lange keinen Grund, um bei der leiblichen Mutter zu sein. Eine soziale Mutter kann genau so gut für ihre nicht leiblichen Kinder sorgen. Das weiss ich aus Erfahrung... ;-) In diesem Alter müssen die Zügel gelockert werden und nicht mehr eng werden...

Rufen sie die Kinder wirklich täglich an oder ruft sie die Kinder täglich an? Es ist auch völlig normal, dass sie zur Mutter einen direkten Draht haben wollen...

Ich kenne die Situation und es ist für Dich nicht einfach. Ich hoffe, Du findest einen guten Draht zu den Kindern und dass es für Euch gut weitergeht.

Viele liebe Grüsse
Delphia
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Anita

Beitrag von Anita » 21.10.2008 17:52

guten abend baboe

wenn ich mich auf den stuhl der mutter setze, kann ich nachvollziehen, dass sie sich (wenn auch plötzlich) nach ihren kindern sehnt und nun doch enger mit ihnen sein möchte.

kein wunder, sucht sie förmlich nach begründungen und hofft auf veränderung. eigentlich traurig, dass diese anwältin darauf einsteigt :(

wenn ich mich auf deinen stuhl setze, wird mir bewusst, wieviel zeit und zuwendung du investiert hast und wie wichtig deine beziehung zu diesen und für diese kinder ist!

ich stecke grosses vertrauen darauf und kann mir wirklich nicht vorstellen, dass kinder aus einem gesunden system genommen werden um in ein altes, unsicheres zu kommen.
welcher richter geht so ein risiko ein....?

ich schicke dir viel energie und hoffe, dass bald jemand klartext spricht und ihr wieder zur ruhe kommen könnt!

alles liebe
anita

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Beitrag von baboe » 21.10.2008 20:05

Liebe Anita und Delphia,

Danke für eure Antwort und Anteilnahme. Ihr macht uns Mut. Danke!

Babö
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Bernina

Beitrag von Bernina » 21.10.2008 22:22

Hallo Baboe

Frage: Wie kommt es, dass die Kinder die Mutter täglich anrufen? Ich dachte, die Mutter unternimmt fast täglich etwas mit den Kindern (Sport)?

baboe
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Beitrag von baboe » 22.10.2008 09:43

Hallo Bernina,

Der Mittlere der Grossen sieht die Mutter am Montagabend und dann wieder von Freitagabend bis Samstagabend. Gestern hat er mir geklagt, dass er die Mutter diese Woche wenig sehe, weil er am Samstag ein Spiel habe.
Er ist es, der sie ständig anruft und in der Schule einen Durchhänger hat. Meine Interpretation ist: er ist sehr sensibel und spürt, dass die Mutter unglücklich ist. Er hängt sehr an ihr und leidet im Moment stark.
Gleichzeitig haben wir es sehr gut miteinander. Er setzt sich auch oft auf meinen Schoss und möchte Körperkontakt - für einen 10jährigen nicht selbstverständlich.

Herzlich

Babö
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