Was tun?

Babell
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Beitrag von Babell » 28.10.2013 16:50

Bacci2 hat geschrieben:. Ich bin nicht bereit auf meine Kosten auch noch einen Anwalt zu rate zu ziehen und am Ende macht er trotzdem nichts.
Du kannst einen gratis-Anwalt haben, da du sehr schlecht bei Kasse bist!

Bacci, ich würde nicht warten, bis dein Mann auf die Schnauze fällt. Ich würde selber handeln - und zwar Fakten holen bei Budgetberatungen, etc. Es gibt schon Stellen, die gratis sowas anbieten. Kirche z.b.!
Vielleicht findest du sogar etwas im Internet? Dann musst du nicht aus dem Haus, ich kann mir vorstellen,d ass das nicht einfach ist irgendwo hinfahren, mit einer Behinderten Tochter und wenn man auf dem Land wohnt und wenn man noch schulkinder hat, die abgeholt werden müssen und auf ein Mittagessen warten.

Ich wünsch dir einfach, dass endlich mal was geht! Viel Glück!

Bacci2
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Beitrag von Bacci2 » 28.10.2013 17:01

Babell danke. Valea hat zwar eine körperliche Behinderung aber die ist Gott sei Dank nicht so dass sie schwerbehindert ist.
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Beitrag von PatchStift » 28.10.2013 17:02

Bacci2 hat geschrieben:Patchstift genau so sehe ich das auch. Ja das ist die Frage wie ich ihn dazu bringe. Ich denke er muss es dann im neuen Jahr selbst sehen dass es nicht geht, wenn er jeden Monat auf einen Knall 550.-- im Monat weniger hat. Ich habe mir schon den Mund fusselig geredet und ihm ein Budget erstellt und unter die Nase gerieben. Er hofft immer noch, dass aus irgendeinem Grund auch immer sich der Arbeitsvertrag nochmals ändert. Ich bin nicht bereit auf meine Kosten auch noch einen Anwalt zu rate zu ziehen und am Ende macht er trotzdem nichts. Das ist bei ihm immer so dass er zuerst auf die Schnauze fallen muss bevor er etwas merkt. Leider.
Kannst Du ihm kein Bein stellen? Damit es schneller geht! Z.B. damit aufhören wie eine Irre zu sparen? Eigentlich, nimmst Du ihm ja das Problem komplett ab. Lass das! Im Schlimmsten Fall, reichts dann mal wirklich nicht mehr für alle Rechnungen. Spätestens beim Bereibungsamt, muss er aber irgendwie reagieren.

Ist nur so eine Idee! Denn guter Rat, scheint mir da wirklich schwer, liebe Bacci. Ausser Du stellst ihm ein Ultimatum.

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Beitrag von Bacci2 » 28.10.2013 17:03

Das was ich spare sieht er nicht. Ist gemein ich weiss. Aber nur so geht es. Denn wenn er weiss ich habe Geld dann muss ich noch mehr bezahlen als ich eh schon tu. Das Geld ist für Notfälle gedacht.
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Beitrag von azza » 28.10.2013 20:39

Liebe PatchStift
Diese Diskussion hatten wir ja schon mal vor nicht langer Zeit - was ist geltendes Recht und was ist gerecht! Fakt (=Recht) ist, dass Bacci2 ihren Mann indirekt bei seiner Unterhaltspflicht unterstützen muss. Die Mutter kommt ja ihrer Pflicht auch nach, oder hast Du das Gefühl, mit den Fr.1630.- von Bacci2s Mann seien alle anfallenden Kinderkosten gedeckt?

Liebe Bacci2
Ich sags gerne nochmal, mein Mann (Handwerker nicht Banker!)
war auf dem Existenzminimum, er bezahlte auch noch Frauenunterhalt, ich weiss was es heiss, mit knappem Budget leben. Das wusste ich aber schon bei unserer Heirat, wusste aber auch, dass irgendwann fertig ist mit Unterhalt bezahlen. Du bist im Hamsterrad gefangen, haderst und vergleichst mit der Ex-Frau, verschwendest so viel Energie, die Du besser für Dich gebrauchen könntest.
Wende Dich an die Frauenzentrale, die machen Budgeberatung und vermitteln anwaltliche Hilfe.

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Beitrag von PatchStift » 29.10.2013 09:09

azza hat geschrieben:Liebe PatchStift
Diese Diskussion hatten wir ja schon mal vor nicht langer Zeit - was ist geltendes Recht und was ist gerecht! Fakt (=Recht) ist, dass Bacci2 ihren Mann indirekt bei seiner Unterhaltspflicht unterstützen muss. Die Mutter kommt ja ihrer Pflicht auch nach, oder hast Du das Gefühl, mit den Fr.1630.- von Bacci2s Mann seien alle anfallenden Kinderkosten gedeckt?
Liebe Azza


First come first safe, hätte wohl mach eine Ex. gerne im Gesetz verankert, gemäss dem Motto, wer zu spät kommt hat halt Pech gehabt, aber sooo einfach ist es dann zum Glück ja doch nicht!


Mit 1630.- kann man so einiges abdecken, kommt wohl auf die Ansprüche an! Aber darum geht's hier gar nicht! Baccis Mann hat das Recht, bei unvorhersehbahren, auf Dauer ausgelegten Veränderungen, eine Anpassung des Unterhalts zu verlangen! Wenn er seinen Verpflichtungen immer nachgekommen ist und kein Manko besteht, hat er auch gute Chancen.

Was Bacci betrifft, erwartet Du ja nicht im Ernst von ihr, dass Sie ihn finanziell unterstützt. Womit denn bitte schön? Sie hat ein Kind für das sie alleine, und hier im wörtlichen Sinn, sorgt und dazu noch ein behindertes Kind!

Ihr mit Sprüchen zu kommen, ala, sie wusste ja worauf sie sich einlässt, Azza, finde ich geschmacklos, sorry! Beziehungen gehen nun mal auseinander, Wege trennen sich.

Hätte er nicht mit Bacci, sondern mit seiner Ex., noch ein weiteres Kind gehabt, hätte die Familie ja auch nicht mehr Geld zur Verfügung und ALLE müssten sich etwas einschränken. Das nennt sich, soweit ich weiss, (nacheheliche) Solidarität Azza, und die wird nicht nur vom Zahlvater verlangt, sondern durchaus auch vom Rest der Familie! :shock: Er ist ja nicht der Leibeigene der Erstfamilei, auch wenn das manche wohl tätsächlich, am liebsten so hätten.

Dafür haben sie ja ein Geschwisterchen bekommen! Eigentlich, doch eine schöne Sache! Wenn man allfällige Verlustängste und Missgunst, einfach mal bei Seite lässt... :wink:

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Beitrag von PatchStift » 29.10.2013 09:49

PS: Natürlich bringt es Bacci Nichts, ihre Situation mit der Ex. zu vergleichen. Neidisch zum Nachbarn schauen, was hat er was ich nicht hab, führt logisch nur zu persönlichem Frust!
Aber, jeden Cent umdrehen zu müssen, weil es einfach knapp ist, ist doch nicht das Selbe, wie jeden Cent umdrehen zu müssen, seinen Kindern nichts bieten zu können, nur weil sich der eigene Mann weigert sein Recht einzufordern und ALLEN seinen Kindern genau gleich gerecht zu werden. Man könnte jetzt noch spekulieren, was genau er fürchtet….
Versteh ich total und ich hätte auch ein fettes Problem damit. Denn Ausbaden, muss das Bacci ja quasi allein! Und das ist weder fair noch richtig. Scheiss egal was das Gesetz sagt! Gerechtigkeitssinn hat nun mal nichts mit Paragraphen und Artikeln zu tun. Oder soll sie ihrem Sohn das ZGB unter die Nase halten, wenn es für sein Hobby irgendwann halt def. nicht mehr reicht? Wie soll er verstehen, dass seine Stiefgeschwister das Recht haben, drei mal im Jahr fett in Urlaub zu fahren, er aber noch nicht mal einen Sport ausüben darf? Wer zu spät kommt, straft das Leben!
Das ist halt das Gesetz, mein Sohn! :roll:

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Beitrag von Bacci2 » 29.10.2013 10:24

Ja genau. Und übrigens ich habe ja nicht nur zu ihm ja gesagt sondern er auch zu uns. Er wusste auch von Anfang an dass es Schwierigkeiten mit meinem Ex gibt. So lange der gezahlt hat hat er ja auch profitiert.
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Beitrag von azza » 29.10.2013 10:55

Exakt, liebe Bacci2, Du hast es auf den Punkt gebracht. Eine der Ursachen eures finanziellen Problemes ist Dein EX-Mann, der sich weigert, seiner finanziellen Verpflichtung gegenüber seinem Kinde nachzukommen. Und nun wurde euch aufgrund eures Einkommens die Bevorschussung gekürzt (oder fällt sie nun nächstes Jahr ganz weg?), also sind die Unterhaltszahlungen eigentlich nicht alleine das Problem.
Bacci2, was mir schon noch wichtig erscheint und Du hast diesbezüglich auch nie geantwortet- warum sind diese Unterhaltszahlungen gleich hoch wie vor zehn Jahren, wurden sie nie der Teuerung angepasst?

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Beitrag von Bacci2 » 29.10.2013 11:33

Nein wurden sie nicht. Es wurde auch keine Abstufung gemacht, da es dazumals schon das Maximum war
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Beitrag von PatchStift » 29.10.2013 11:36

@ azza

Du bist also der Meinung, er müsste aufgrund der Teuerung eher noch mehr zahlen.

Wenn im Scheidungsurteil nichts davon steht, eben nicht! Ev. zahlt er ja bereits einen angemessenen hohen Betrag inkl. Freibetrag an Unterhalt.

Oder jemand hat's schlicht verpennt!

Oder er hat selbst nie eine Teuerung erhalten, was in 10 Jahren aber eher unwahrscheidlich ist.

Tut aber im Grunde doch nichts zur Sache! Fakt ist, er hat jetzt noch ein weiteres Kind, mit den selben Ansprüchen und Rechten wie die vorangehenden!

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Beitrag von PatchStift » 29.10.2013 11:39

Bacci2 hat geschrieben:Nein wurden sie nicht. Es wurde auch keine Abstufung gemacht, da es dazumals schon das Maximum war
Voilà!

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Beitrag von Bacci2 » 29.10.2013 11:41

Nee sind sogar zwei Kinder :D
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Beitrag von Bacci2 » 29.10.2013 11:45

Ich finde es sollte so oder so neu im Gesetz sein, dass wenn ein Kind in die Lehre geht die Alimenten neu nach unten angepasst werden. Denn es verdient ja dazu.
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Beitrag von Babell » 29.10.2013 13:07

Bacci, ich würde hier im Forum nicht persönliche Namen nennen, siehe unter Allgemein, was da steht bei "Vorsicht mit persönlichen Namen"

Patchstift: du steigerst dich in etwas hinein. Wenn ich Azza richtig verstanden habe, versucht sie zu erklären, dass man manchmal auch etwas akzeptieren soll, was unumgänglich zu sein scheint, weil man so seine Kraft nicht verpulvert für das was die anderen haben, und du schreibst, man soll nicht beim Nachbarn schauen.
Ihr redet also eigentlich vom Gleichen... :)

Ich weiss nicht, wie teuer so alte Kinder sind, aber sie sind ja nicht zu Hause, also fällt die Betreuung weg und das ist ein sehr grosser Kostenpunkt. Trotzdem denke ich, dass man mit 1650 noch nicht komplett über die Runden kommt, wenn es das einzige Einkommen ist. Wohnung und die eigenen Bedürfnisse müssen ja auch noch abgedeckt werden. NUR: weshalb sollte der Mann, der schon längst nicht mehr gemeinsam mit der Familie lebt und vielleicht auch ein bisschen als der "Depp" gehandelt wird, alles bezahlen? Frauen sind auch Menschen. Frauen sind auch erwachsen. Frauen können auch das Geld nach Hause bringen und die Familie ernähren. Solange jemand die Betreuungsaufgabe übernimmt (in diesem Fall ist es ja die Schule und der Lehrbetrieb)...

(Ich könnte jedenfalls nicht auf Kosten meines Exmannes leben, wenn ich wüsste, dass seine Familie unter den finanziellen Einbussen leidet, solange es mir super geht und ich dauernd in die Ferien verschwinden kann.)

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