Mündigkeit vs Eintritt in die volle Erwerbsfähigkeit

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Anita
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Beitrag von Anita » 11.08.2010 20:02

da sehen wir ja gerade mal wieder wie unterschiedlich familien und die bedürfnisse der einzelnen mitglieder sind :wink: ...
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Beitrag von tarzan » 12.08.2010 06:50

Hallo zusammen
Ja genau, Anita, daher muss jede Familie selbst entscheiden wie sie den Mündigenunterhalt regeln.

Hat zwar nicht direkt mit dem Thema zu tun: aber ich denke, es schadet nicht, wenn man als Eltern für die erwachsenen Kinder nicht ständig und jederzeit erreichbar ist. Gerade gestern hab ich eine TV-Sendung gesehen, von erwachsenen Kindern, welche sich immer noch vom Hotel Mama alles machen lassen, ich denke nicht das dies die Selbstständigkeit der Kinder fördert, wenn ihnen das meiste abgenommen wird.

Das Problem ist auch, dass die Eltern oft auch nicht abnabeln können und sich immer noch verantwortlich fühlen für ihre Kinder, auch wenn diese schon längsten über 20 sind.

Grüssli
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Beitrag von Anita » 12.08.2010 07:55

tarzan hat geschrieben: ... von erwachsenen Kindern, welche sich immer noch vom Hotel Mama alles machen lassen, ich denke nicht das dies die Selbstständigkeit der Kinder fördert, wenn ihnen das meiste abgenommen wird.

Das Problem ist auch, dass die Eltern oft auch nicht abnabeln können und sich immer noch verantwortlich fühlen für ihre Kinder, auch wenn diese schon längsten über 20 sind.
morgen tarzan

das ist ein er-/beziehungsthema....und ich erlebe es fast täglich in meiner arbeit.
ich sehe das problem bei den eltern....kinder lernen ja einfach "das alles gemacht wird" und warum sollten sie das von alleine auch ändern, wenn es ihnen so vorgelebt wird? ist ja praktisch....und irgendwie auch menschlich....zu nehmen was da ist.

hier sehe ich die verantwortung ganz klar bei den eltern die sich dafür eben zeit nehmen sollten ihren kinder die aufgaben zu zeigen und erklären. schlussendlich würden sie sogar wieder zeit einsparen....die arbeit würde gemacht und diskussionen wegfallen ;)
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Beitrag von tarzan » 12.08.2010 10:09

da hast du recht Antia.

Wenn ich so in meinen Bekanntenkreis schauen, dann hat es beides, aber diese wo ihre Kinder Aufgaben übertragen und die Kinder zur Selbstständigkeit erziehen, haben es einfacher so mein Eindruck. Und zwar die Eltern und die Kinder.
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Beitrag von Delphia » 12.08.2010 10:17

Hallo zusammen

Das stelle ich auch fest wie Tarzan.

Ich glaube, es gibt eben viele Wege, die nach Rom führen. Eines haben wir alle gemeinsam: Der Weg ist das Ziel und wir lieben unsere Kinder!

:-)
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Probleme? nein! Herausforderungen: ja :-), manchmal aber völlig hoffnungslos...

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Beitrag von Anita » 12.08.2010 10:43

tarzan hat geschrieben:....aber diese wo ihre Kinder Aufgaben übertragen und die Kinder zur Selbstständigkeit erziehen, haben es einfacher so mein Eindruck. Und zwar die Eltern und die Kinder.
ich gehe sogar noch weiter....

die eltern, die ihren kindern ihre selbständigkeit ZUTRAUEN und in sie und ihre fähigkeiten VERTRAUEN haben es einfacher und geben ihren kindern eine grosse chance, einen gesunden selbstwert zu entwickeln :D

...das war nun mein pädagogisches wort zum donnerstag :lol:
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Beitrag von tarzan » 12.08.2010 10:51

genau, das ist wirklich so. :D
Das kann ich voll und ganz unterschreichen.

Auch beobachte ich immer wieder, dass Eltern, die nicht so erziehen, viel erschöpfter sind, weil sie sich nicht abgrenzen und alles für ihre Kinder tragen und ausbaden wollen/müssen. Sich quasi das Leben mit Dingen schwer machen, wo nicht sein müssten.

Ich selbst war das Nesthäckchen in der Familie, mir wurde als Kind vieles abgenommen, und wenig zugetraut. Wenn ich zurück blicke fand ich das gar nicht gut, zum Glück hab ich noch die Kurve gekriegt. Als ich mit 20 auszog wollte ich nichts mehr wissen von der Fürsorge der Mutter, das hat sich beschränkt auf die Wäsche machen (Schäm :oops: ) und Hilfe wenn ich mal krank im Bett lag. Aber ansonsten fand ich es toll endlich mein Leben selbst zu steuern.
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Beitrag von Nin » 12.08.2010 11:08

Ich kann das nicht bestätigen. Als Kind musste ich zu Hause nichts wirklich machen und ich bin trotzdem mit 18 ausgezogen und gleich soweit weg, dass Mama gar nichts mehr für mich machen konnte. Und siehe da: ich hab es problemlos auf die Reihe gekriegt... Und mein Zimmer war schon eine Woche später aufgelöst und meine Mutter hatte endlich eins für sich.

Unser "Grosser" (22) ist technisch völlig selbstständig, bügelt, wäscht seine Wäsche und bekocht sich völlig selbst. Aber er ist trotzdem mental weniger abgenabelt als seine jüngere Schwester, braucht viel mehr Zusprache und Zeit und sein Zimmer ist ein absolutes Tabu (obwohl er jetzt ein Jahr nach Berlin geht und wir es brauchen würden).

Und natürlich kann man als Mutter erwachsener Kinder Vollzeit arbeiten. Wenn man eine entsprechende Stelle bekommt. Ich arbeite jetzt 80% und würde gerne in zwei Jahren Vollzeit arbeiten, wenn mein Jüngerer auf der Mittelschule ist. Ich werde es auch beantragen; aber ob es eine solche Stelle tatsächlich gibt, steht in den Sternen. Und da ich jahrelang nicht vollzeit gearbeitet habe, bin ich auch nicht prioritär. Und nur deswegen die Schule wechseln, ist auch nicht einfach. (Ich bin Lehrerin). Also so einfach ist das auch nicht immer mit dem Vollzeitjob für Mütter.
Nicht Schöneres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein.

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Beitrag von Anita » 12.08.2010 12:42

selbständigkeit und selbstwert sind für mich ganz unterschiedliche "dinge"...und ebenso unterscheide ich selbstsicherheit und selbstwert.

ich kenne sehr selbständige menschen, die seelisch sehr unsicher sind.
ebenso kenne ich sehr selbstsicher wirkende menschen, die einen ganz tiefen selbstwert haben...beides sagt nichts über das aus, was ich mir selbst wert bin :roll:

der selbstwert ist für mich das entscheidende gefühl, mich angenommen und geliebt zu fühlen und freude an meinem sein zu haben.
es mir wert zu sein, für mich einzustehen.
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Beitrag von val » 12.08.2010 13:18

Hallo zusammen

Interessant, was da alles an Beiträgen zusammenkommt und wie viele Modelle und Ansichten es gibt.

Für mich sieht's im Klartext nun also so aus:

In 5 Jahren werden mir 2/3 der Alimente von heute auf morgen fehlen, da meine Zwillinge 18 werden.

Die Zwillinge werden 18 sein, aber ausbildungsmässig finanziell gesehen bestenfalls Ende 2. Lehrjahr und schlimmstenfalls in der Mittelschule.

Mein Ex-Mann ist ganz sicher nicht einer, der einfach so weiterzahlt. Und ob meine Jungs so viel Mumm haben, ihren Vater um Unterstützung zu bitten... das wird sich dann zeigen.

Ich selber habe keine Handhabe mehr, es ist an den Kindern, mit dem Vater zu verhandeln. Dass sie ihn allenfalls einklagen würden, kann ich mir nicht vorstellen.

Es nützt mir nichts, dass rein rechtlich beide Einkommen etc. angeschaut würden. Denn meine Kinder, die irgendeine Instanz oder Vermittlung überhaupt einschalten müssten, die unsere Verhältnisse beurteilt, werden wohl kaum eine Notwendigkeit sehen. Sie werden das Loch in unseren Finanzen kaum spüren, oder erst dann, wenn wirklich nur noch Wasser und Brot auf dem Tisch stehen. Es sind nicht nur ihre Krankenkassenprämien, die dann fehlen, sondern Beiträge an Kosten, die sie bis dann nie selber bezahlen mussten und die in ihrer Rechnung gar nie aufgetaucht sind. Hauszins, Essen, Hygieneartikel, ein Stück weit auch meine teuren Autokosten, damit ich dort arbeiten kann wo ich arbeite, damit ich uns bis jetzt immer über die Runden brachte.

In 5 Jahren sollte ich also mehr arbeiten können, um das finanzielle Loch zu stopfen. Die Tochter ist dann jedoch noch nicht erwachsen, sondern erst 15 und durch ihre Behinderung wohl kaum soweit selbständig, dass ich so viel arbeiten kann wie ich müsste.

Es sind nicht gerade rosige Aussichten, finde ich. Die Formulierung in meinen Scheidungsurteil ist ziemlich ungünstig. Andersrum wie z.B. bei Nin wäre viel sinnvoller. Mindestens bis Mündigkeit, grundsätzlich bis Abschluss Erstausbildung.

Kann ich da noch etwas daran ändern? Eine Abänderungsklage einreichen?

Liebe Grüsse
Val
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Beitrag von Buchenholz » 12.08.2010 13:20

So, jetzt habe ich endlich die ganze Diskussion durchgelesen. Da kann ich ganz viel für uns herauspicken.

Mein älterer Siefsohn kommt demnächst in die Lehre und muss 150 Fr. an seine Mutter abgeben. Soviel ich weiss, ist das 1/4 seines Lohnes. Er findet das total gemein. Sein Kommentar: jetzt bekommt die Mutter schon soviel Kinderalimente, von denen er eigentlich kaum was zu spüren bekommt. (Der Vater übernimmt ja das meiste, was eigentlich die Mutter finanzieren müsste) Und jetzt will sie noch von ihm profitieren.
Wie ich jetzt aber in versch. Foren gelesen habe, ist das schon rechtens, wenn die Mutter damit zum Beispiel KK bezahlt und ev. Essen zu Hause.
Mit dem Rest muss der Junge alles selber bezahlen und dafür hat er mit dem Vater ein Budget gemacht.

Bei meiner Tochter steht im Urteil, dass der Vater bis Ende Erstausbildung zahlen muss. Aus diesem Grund wollte ihr ihre Stiefmutter eine Lehre aufbrummen. Sie hat ihr schon vorgerechnet, dass sie dann Kostgeld abgeben darf. Hä!! Zuerst war ich erschrocken, dass die STIEFMUTTER von meiner Tochter profitieren möchte. Da wir aber das Doppelresidenz-Modell haben, hat die Stiefmutter ja genau viel Umtriebe wie ich.
Ich kann aber auch nachvollziehen, dass sie froh ist, wenn die Kinderalimente wegfällt. Das gibt gerade etwas mehr Geld Ende Monat, auch wenn es im Vergleich zum Einkommen meines Ex auch nicht viel ist.
Wir hier denken da ja irgendwie gleich. Mein Partner bezahlt ja sogar für 2 Kinder und immer noch Frauenalimente, weil ihr Einkommen nie so hoch sein wird wie seines.

Nun, meine Tochter wird noch seeeehr lange zur Schule gehen.
Aus finanziellen Gründen müsste ich sagen: leider. Aber in Wirklichkeit bin ich wahnsinnig stolz auf sie.
Ich konnte jetzt immerhin meinen Ex-Mann überzeugen, dass Kanti der richtige Weg ist und er hat ihr erklärt, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn Eltern ihrem Kind ein Studium gewähren. Sie soll mir danken, dass ich ihr diese Chance gebe.
Ha! ich habe ja schon einen toll Ex-Mann. :-)
Was wir während der Kantizeit bezahlen, das haben wir ihr bereits jetzt mitgeteilt. Ferien zum Beispiel, muss sie sich selber finanzieren. Und was ihre die Mithilfe hier im Haushalt betrifft bin ich die letzte, die Klagen dürfte.

tarzan
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Beitrag von tarzan » 12.08.2010 14:25

val: Der Vater deiner Kinder muss sicher bis Volljährigkeit bezahlen, auch bis Ende Erstausbildung, sofern er genug Einkommen hat usw.
Das Urteil zählt nur bis 18, danach müssen die Kinder selbst sich um ihren Unterhalt kümmern, können sie sich nicht mit dem Vater einigen, resp. stellt dieser seine Zahlungen ein, so müssen sie klagen. Es wird ihnen ein Gratis-Anwalt zur Verfügung stehen.

Am besten ist dass vor dem 18. Geburi das Thema aufgerollt wird. Dann kann man schauen, wer was leisten kann. Wenn sie dann Ende 2. lehrjahr sind, so ist doch ein Einkommen da und ein Ende in Sicht. Es heisst dann einfach noch, das ganze durchstehen.

Wichtig ist auch, dass ein Kontakt zwischen den Kindern und dem Vater besteht, wird der Kontakt seitens der Kinder verweigert, wird es schwierig Geld zu verlangen. Man erhält nur Geld zugesprochen, wenn man auch bereit ist, Kontakt zu pflegen und den Vater zu informieren und Aenderungen zu melden. Das ist ein MUSS.

Eine reine Zahlvaterschaft wird beim Mündigenunterhalt abgelehnt.

Bekommst du für deine behinderten Tochter keine Entschädigung weil du sie pflegst ? Also so ein Ersatz für die Zeit wo du nicht auswärts arbeiten gehen kannst ?
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Beitrag von tarzan » 12.08.2010 14:28

nin: beim aktuellen Lehrermangel denk ich, sollte das kein Problem sein, dass du dein Pensum erhöhen könntest.

Mädchen sind da wohl selbstständiger wie Jungs. Ich sehe das auch bei meinen Stiefkindern, das Mädchen ist viel selbstständiger wie der Junge.
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Beitrag von val » 12.08.2010 21:31

@tarzan

Der Kontakt der Kinder zum Vater besteht, es ist halt einfach so, dass er "Dienst nach Vorschrift" macht sowohl was das Besuchsrecht als auch die Finanzen angeht. Er hat schon mehrmals den Kindern gegenüber geäussert, er gebe mir viel :? Geld für sie und das müsse reichen. Er beteiligt sich kaum bis gar nicht an ausserordentlichen Anschaffungen (Velos, Hobbies, in einem Jahr steht das Töffli an, etc.) Er hat eine ziemlich kompromisslose Haltung, auch in Diskussionen mit den Kindern. Ich stelle mir deshalb vor, dass er sie auch relativ kurz abhandeln wird, wenn das Thema "wie weiter mit den Alimenten wenn sie 18 sind" auf den Tisch kommt. Dann ist seine Pflicht zu Ende und schliesslich verdiene ich ja genug und sonst soll ich halt mehr arbeiten.

Nun, ich kann mich ja jetzt darauf vorbereiten und die Kinder langsam aber sicher zu sensibilisieren beginnen, was das Leben kostet und wieviel ihr Vater dazu beisteuert. Damit sie motiviert und auch mit Argumenten ausgerüstet sind, wenn es dann ein Thema wird.

Ja, für meine Tochter bekomme ich Hilflosenentschädigung. Als Verdienstausfall kann ich das aber nicht wirklich rechnen. Bzw. was mit dem Wegfall der Alimente für die beiden grossen fehlt, gleicht die HE nicht aus.

Ich denke halt auch, dass meine Konstellation mit Zwillingen und einem behinderten Kind etwas krass ist, denn einerseits fällt schlagartig ein ziemlicher Brocken Alimente weg und die Tochter wird nicht im gleichen Masse selbständig wie das Kinder ohne Handicap tun. Doch zum Zeitpunkt meiner Scheidung war ich mir dem überhaupt nicht bewusst. Ich habe mir mehr um die Gegenwart Sorgen gemacht als um die Zukunft. Die Mündigkeit der Kinder lag damals in sehr sehr weiter Ferne.

Liebe Grüsse
Val
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Beitrag von tarzan » 13.08.2010 06:41

Hallo val
Ist sicher nicht einfach, deine Konstellation. Aber ich würd mal nicht all zu schwarz sehen. Hat dein Ex ein gewisses Einkommen so wird er auch nach 18 Unterhalt zahlen müssen. Es kann einfach sein, dass wenn die Kinder selber verdienen, seine Alimenten gemindert werden. Was auch recht so ist. Ich kenne die Verhältnisse nicht (neue Frau ? weitere Kinder ? Lohn ?) so ist es schwierig eine Auskunft zu geben.
Das hat übrigens nichts mit deinem Verdienst zu tun.
Falls kein Gespräch stattfindet und die Zahlungen eingestellt werden ohne Vorwarnung, so bleibt den Kindern nur der Gang zum Anwalt und/oder Gericht. Das Gericht wird dann die Kinder und den Vater einladen und eine Einigung erzielen wollen. Es ist immer ein heikles Thema den Vater einzuklagen. Das kommt meist nicht gut an, daher rate ich immer im voraus das Gespräch zu suchen statt einfach zu klagen.

Ich denke deine Kinder finden mit dem Vater bestimmt eine Lösung.
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