Konkubinat. Wieviel Alimente??

Ist alles richtig geregelt?
sunshine
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Konkubinat. Wieviel Alimente??

Beitrag von sunshine » 15.01.2013 11:58

Hallo zusammen

Kann mir jemand helfen? Ich habe leider noch keine passende Antwort auf meine Frage gefunden.

Ich lebe, mit unserer bald 12 jährige Tochter, seit 8 Jahren von meinem Mann getrennt ( nicht gerichtlich) und wir haben damals für uns eine Trennungsvereinbarung geschrieben. Darin haben wir damals leider noch keine Vereinbarung getroffen, wie es mit einem neuen Partner im Konkubinat aussehen würde.
Nun möchte ich mit meinem neuen Partner zusammenziehen. Ich arbeite ca 40% an den Abenden ( da ist meine Tochter jeweils bei ihrem Vater) und werde meinem Partner einen Anteil an die Miete geben. Wird in etwa ¾ weniger als die jetztige Miete sein. Wie sieht es nun rechtlich mit meinen Alimenten aus? Was steht mir zu und wie lange muss mein „Ex Mann“ die Alimente für mich bezahlen?
Danke schon mal für Eure Hilfe.

Babell
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Beitrag von Babell » 15.01.2013 14:46

Hallo Sunshine

Die Frauenalimente fallen weg, wenn du mit deinem Partner ins Konkubinat ziehst.

Die Kinderalimente fallen nicht weg, wenn du mit deinem Partner ins Konkubinat ziehst, auch verändert es die Höhe der Alimente nicht, wenn du mit deinem Partner ins Konkubinat ziehst oder heiraten würdest. Es spielt auch absolut keine Rolle, ob du Miete bezahlst oder nicht! Alles bleibt sich bei den Kinderalimenten gleich, ausser es steht eine besondere Vereinbarung diesbezüglich im Scheidungsvertrag. Oder aber, die Ex hat uns schön am Seil runtergelassen! ;-)

sunshine
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Beitrag von sunshine » 15.01.2013 16:01

Hallo Babell

danke schon mal für Deine Antwort.

Dass die Kinderalimente bleiben ist mir klar.

Ich blicke nur nicht ganz durch was die Frauenalimente betrifft. Im Internet habe ich von 6 Monaten bis 5 Jahre sämtliche Zahlen gefunden. Du schreibst nun die fallen ganz weg. Heisst das ab sofort? Wie sieht das gesetzlich aus? Wo finde ich das geschrieben?

vero
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Beitrag von vero » 16.01.2013 08:58

Hallo sunshine

So viel ich weiss muss du mind. 5 Jahre mit deinem jetzigen Partner zusammenleben bevor ein Konkubinat wirklich auch von "gesetzes" wegen anerkannt ist. Das heisst die Frauenalimente fallen erst dann weg oder wenn du vor diesen 5 Jahren heiratest. Dein Mann kann aber, da bin ich mir nicht zu 100% sicher, eine Kürzung der Frauenalimente verlangen, da du ja jetzt mit jemandem zusammenlebst.

Eigentlich würde ich dir aber vorschlagen bevor du mit deinem neuen Partner zusammenziehst reinen Tisch mit deinem Mann zu machen. So viel ich verstanden habe seit ihr ja nicht geschieden resp. lebt nur getrennt.

PatchStift
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Beitrag von PatchStift » 16.01.2013 10:32

Es gibt keine fixe Regel!

Bei meinem Partner ist es 0 nach 12 Monaten. Das hat die Richterin bei der Scheidung so ins Urteil genommen. Allerdings musste er darauf pochen, dass es da geregelt wird.

Ist in deinem Fall aber eh nicht relevant.
Denn wenn du schon mit jemand neuem zusammenlebst und nicht mal gerichtlich von deinem Mann getrennt lebst, (kann dein Noch-Ehemann 1. die sofortige Scheidung (Härtefall) verlagen und 2. )wirst du so, wohl erst gar keine Allimente zugesprochen bekommen.

An Deiner Stelle würde ich ihm deshalb von mir aus, ein faires Angebot unterbreiten :i.dea: :roll:

PatchStift
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Beitrag von PatchStift » 16.01.2013 10:42

vero hat geschrieben:Hallo sunshine

So viel ich weiss muss du mind. 5 Jahre mit deinem jetzigen Partner zusammenleben bevor ein Konkubinat wirklich auch von "gesetzes" wegen anerkannt ist. Das heisst die Frauenalimente fallen erst dann weg oder wenn du vor diesen 5 Jahren heiratest. Dein Mann kann aber, da bin ich mir nicht zu 100% sicher, eine Kürzung der Frauenalimente verlangen, da du ja jetzt mit jemandem zusammenlebst.
Das ist zwar korrekt, soweit es " das eingetragene Komnkubinat" im Allg. betrifft. Nach fünf Jahren kann man den Partner z.B. im BVG, oder in der Lebensversicherung etc. berücksichtigen.

Das Scheidungsrecht orientiert sich aber an, " einer eheähnlichen, sich gegenseitig unterstüzenden Partnerschaft". (Muss micht eingetragen sein) Und die muss man nicht zwingend erst funf Jahre gelebt haben! Da kommt's eben auf das Scheidungsurteil an, da handelt es sich um ein dispositives (nach richterlichen Ermessen) Gesetz und kein statisches!

Und ja, auch die blose Wohngemeinschaft berechtigt sehr wohl zur Allimenten Reduktion, weil der eigene Bedarf sinkt. Deshalb ziehen es ja viele Paar vor, lieber jahrelang zwei Wohungen zu finanzieren... Auch wenn es nur ist, damit der Ex. jahhh nicht weniger zahlen muss. :?:

Oder wie in unserem Fall, bis nach der Scheidung warten müssen, weil Sie mich sonst ja auch noch zur Kasse bitten wollte...

hat uns nur drei Jahre und rund 50 Mile gekostet...
Zuletzt geändert von PatchStift am 16.01.2013 11:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Konkubinat. Wieviel Alimente??

Beitrag von PatchStift » 16.01.2013 11:33

sunshine hat geschrieben:Hallo zusammen

Kann mir jemand helfen? Ich habe leider noch keine passende Antwort auf meine Frage gefunden.

Ich lebe, mit unserer bald 12 jährige Tochter, seit 8 Jahren von meinem Mann getrennt ( nicht gerichtlich) .....

Ich arbeite ca 40% an den Abenden ( da ist meine Tochter jeweils bei ihrem Vater).....
Das Kind ist also den ganzen Tag in der Schule und sonst hock sie mit 12 ja wohl auch nicht mehr immer auf deinem Schoss und Abends kümmert sich dein Mann um sie. Jeden Abend? Und dafür zalhlt er Unterhalt? Und den (Mann) willst du nicht mehr? :wink:

Aber die Frage sei mir doch ernsthaft gestatet, was bitte hindert dich daran, dein Auskommen selbst zu erwirtschaften? Was machst du den lieben langen Tag, wenn deine 12 jährige Tochter in der Schule ist?!

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Beitrag von PatchStift » 17.01.2013 10:01

Da redet man über gesetze und wie sehr das gesetz gegenüber zweitfrauen unfair wäre und dann kommen solche völlig jenseits von gut und böse kommentare...So manche mitschreiber lassen nur eines erkennen...sie haben keine ahnung von kindern und deren bedürfnissen! [
Wenn meine Frage für dich jenseits von Gut und Böse ist, muss ich Dir leider sagen, dass dein Weltbild offenbar nicht ganz mit der Realität übereinstimmt.

Fakt ist, liebe Asja, dass in der Realität, der überwiegende Teil der Frauen bereits viel früher wieder arbeiten gehen. Und an der Realität orientiere ich mich und nicht an irgendwelchen längst überholten Gesetzen aus dem letzten Jahrhundert.

In einem gebe ich Dir recht, es geht uns nichts an, wie andere ihr Leben gestalten. Aber wenn ich den Eindruck bekomme, dass jemand mit möglichst wenig Aufwand, alles haben können will, dann frag ich halt schon mal bewusst so sau frech nach.

Und wenn mir dann so ein empörter Monolog an Rechtefertigungen entgegenkommt, jetzt halt von Dir, ...

Irgendwie muss man das Unetrhaltsmaximierungsprinzip ja rechtfertigen, schon klar. ...
Ich mag die Kinderarbeit unterschätzen, gut möglich, aber auf den Kopf gefallen bin ich aber auch nicht.....

Sorry, Asja. Ich denke es ist das Beste, wenn Du meine Beiträge, welche sich nicht an Dich richten einfach nicht liest. (bist hier ja nicht Moderator oder Sittenwächter) Das Du meinst, mich ständig tadeln zu müssen, nur weil DIR meine Einstellung und Meinung nicht passt, ist anmassend!

Zum Thema:

Wenn du dich ausser im ZBG mal schlau machst, wirst auch Du festellen, dass zumindest im Kanton Zürich jede Schule einen durchaus zahlbaren Mittagstisch und Randzeiten Betreuungen anbietet und das sogar muss, eben genau weil immer weniger Mütter zuhause bleiben können und wollen.


Klar, wenn man es sich leisten kann und damit zufrieden ist, ist es sicher schön für die Kinder zu wissen Mami ist da. Aber das Leben ist nun mal kein Wuschkonzert, wo es sich einer auf Kosten anderer bequem einrichten kann. Genau von denen, haben wir aber mehr als Genug im Land!

Und Asja, hier gehts um 1 Kind von 12 Jahren und nicht um eine Grossfamilie oder Kleinkinder. Und jetzt mal ganz ehrlich, ein Kind und der Haushalt sind def. nicht Tagfüllend für eine Mutter!
Und ich bin nun mal so, bevor ich die hohle Hand mache, schaue ich erst mal wie ich es vielleicht selbst gebacken bekomme. Und davon lese ich hier eben keine Spur.... und ich finds irgendwie einfach schon sehr typisch für einen gewissen Geselleschaftskreis.

sunshine
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Beitrag von sunshine » 17.01.2013 10:38

Asja, danke für Deine Antwort, Du hast mir ein wenig Licht ins Dunkle gebracht! Danke auch für Deine Worte...Du sprichst mir aus der Seele!

Nun zu PatchStift: Ich muss hier wohl so einiges klarstellen obwohl es niemanden etwas angeht!
Urteilst Du immer über Menschen die Du nicht kennst??

Ich habe IMMER gearbeitet. Bis zur Geburt 100% und danach als Teilzeit. Wohlverstanden, ich arbeite in der Gastronomie! Sagt Dir das etwas? Arbeitszeiten über Mittag, Abends und am Wochenende ( dann wenn andere frei haben)!! Meine 40% ist der Durchschnitt. Das heisst ich hatte auch schon 50% oder 60%! Arbeiten gehe ich am Abend da ich über den Mittag niemand für mein Kind habe ( wohne nicht im Kanton ZH wo es scheinbar so einfach ist).
So, meine 40% sind an 3-4 Abende pro Woche. Bleiben immer noch 3-4. An diesen Abenden kann es sein dass mein Ex geschäftlich zu tun hat oder aber er hat auch ein Privatleben.
Ups, und nun nehme ich mir doch tatsächlech das Recht heraus, mir mal tagsüber etwas Zeit für mich zu nehmen? Stimmt, finde ich auch schon fast eine Frechheit. Schliesslich macht sich der Haushalt ja von ganz alleine. Ach ja, ich hätte ja noch den Morgen. Kennst Du einen Arbeitgeber der eine Stelle von 8 Uhr bis 11 Uhr zu vergeben hat?? Falls ja, darfst Du gerne vermitteln. Putzen ist leider ausgeschlossen, da ich Probleme mit meinem Rücken habe. Und ich gebe garantiert nicht meinen Traumberuf auf nur damit ich putzen gehen kann.
Ich gehöre also ganz bestimmt nicht zu den Frauen die die hohle Hand machen, auf der faulen Haut sitzen und den Ex ausnimmt. Im Gegenteil, ich gehe sehr gerne arbeiten und wenn ich die Möglichkeit bekomme werde ich mein Pensum erhöhen! Das alles kann ich aber nur weil mein Ex, der beste Ex ist den ich kenne, ( darfst ihne gerne haben) und ich am gleichen Strick ziehen! Wir haben schliesslich vor paar Jahren nicht ein Kind in die Welt gesetzt damit beide 100% arbeiten gehen und die Tochter fremdbetreut wird. Ich weiss, in anderen Familien ist es gar nicht anders möglich und darum bin ich meinem Ex sehr dankbar für seine Unterstützung!
Hast Du jetzt noch irgendwelche Fragen oder Vorurteile gegenüber mir?

Allen anderen nochmals DANKE für Eure Hilfe!!

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Beitrag von Buchenholz » 17.01.2013 11:45

Zuerst einmal zu Patchstift.

Mit vielen Aussagen hat sie Recht. Hingegen passt mir der Ton nicht. Daher werde ich gar nicht im Detail auf diesen Text eingehen.

@ Sunshine
Aus meinen Erfahrungen wird es ganz unterschiedlich gehandhabt, ab wann der Ex-Mann keine Frauenalimente mehr bezahlen muss. Bei mir waren es 3 Monate.

Es ist ja auch nur fair, wenn der Ex-Mann nicht mehr an deinen Lebensunterhalt bezahlen muss. Das muss jetzt dein neuer Partner übernehmen. Es gibt ja in vielen Dingen Einsparungen. Miete, Hausratsversicherung, Nebenkosten Der neue Partner kann ja u.U. auch Betreuung übernehmen. Aber das ist halt alles genaso individuell wie wir Menschen.

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Beitrag von PatchStift » 18.01.2013 09:06

Urteilst Du immer über Menschen die Du nicht kennst??
Das war nur eine Frage Sunshine! Und kein Urteil....

Danke, für deine ausführliche Antwort! Auch wenn's mich gar nicht's angeht. Denn jetzt kann ich mir ein Urteil bilden. :wink:

Schön weil selten, finde ich, das Du deinen Ex.-Mann so hoch hälts! Scheint echt ein sehr fairer Typ zu sein.
Und danke, aber ich hab meinen "Schatz" schon gefunden.
Zuletzt geändert von PatchStift am 18.01.2013 09:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von PatchStift » 18.01.2013 09:18

Buchenholz hat geschrieben:Zuerst einmal zu Patchstift.

Mit vielen Aussagen hat sie Recht. Hingegen passt mir der Ton nicht. Daher werde ich gar nicht im Detail auf diesen Text eingehen.

@ Sunshine
Aus meinen Erfahrungen wird es ganz unterschiedlich gehandhabt, ab wann der Ex-Mann keine Frauenalimente mehr bezahlen muss. Bei mir waren es 3 Monate.

Es ist ja auch nur fair, wenn der Ex-Mann nicht mehr an deinen Lebensunterhalt bezahlen muss. Das muss jetzt dein neuer Partner übernehmen.
Fair.. Naja...

Fair ist, nicht mehr zu nehmen als wirklich nötig. Woher auch immer! Oder halt doch putzen... 2,3, mal am Morgen. von 8:00 bis 11:00...

Wenn man schon jahrelang von seinem tollen Ex.-Partner profitieren durfte?

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Beitrag von Nin » 18.01.2013 09:26

PatchStift hat geschrieben:Wenn man schon jahrelang von seinem tollen Ex.-Partner profitieren durfte?
Profitiert hat ja vor allem das Kind! Auch mit Alimenten ist es kein Zuckerschlecken mti einem 40% Job!
Nicht Schöneres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein.

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Beitrag von Babell » 18.01.2013 11:47

Hallo Sunshine

Frauenalimente:
Heisst das ab sofort?
Bei meinem Freund war es ab sofort. Vielleicht waren da noch drei Monate "kündigungsfrist" oder sowas, aber es war ab dem Zusammenzug der Ex mit dem neuen Partner.
Wie sieht das gesetzlich aus? Wo finde ich das geschrieben?
Schau mal im ZGB nach, da hast du sicher noch eines aus der Schule, wobei das ja nicht mehr aktuell wäre, aber ich vermute, dass es dort drin stehen muss und sonst kannst du mal auf einem Anwaltsbüro nachfragen, wenn du ganz sicher gehen willst.

Was im Internet steht, sind ja meistens Einzelfälle, deshalb würde ich mich nicht zu sehr auf diese stützen! Auch an Asja: stütz dich nicht zu fest auf diese Einzelaussagen oder deine Recherchen. Was im Internet steht, ist nie ganz wahr... Wenn ich Euch wäre, Frauen, dann würde ich eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen, allerdings muss da jemand anderes sagen, wo man sowas bekommt, da ich davon KEINE AHNUNG habe....

Sunshine: Ich würde mir nicht zu grosse Sorgen machen, wenn ich du wäre und einfach mal in aller Ruhe und an einem gemütlichen Ort (ohne das Kind, wegen der Ablenkung) mit deinem Exmann drüber reden. Wenn du Angst hast, alleine mit ihm zu reden, würde ich eine Mediation in Anspruch nehmen. (Familienberatungsstelle)

So, ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Babell
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Beitrag von Babell » 18.01.2013 12:10

sie haben keine ahnung von kindern und deren bedürfnissen!
Darf man sich neustens nur noch in einen geschiedenen Vater verlieben, wenn man Kinderbetreuerin ist? :shock:


Patchstift: du hast viele gute Fragen, die zum Andenken anregen. Vielleicht kannst du etwas anständiger und weniger angriffig schreiben, denn so gehen deine guten Fragen unter! Wenn man sich verteidigen muss, denkt man nicht mehr drüber nach, ob es auch ein Körnchen Wahrheit drin hat. Also, sei etwas anständiger und dann kommen deine Fragen besser an und du erhälst auch freundlichere Antworten! :)

Sunshine: Jahrelang ein Kind zu betreuen, bedeutet ebenfalls eine grosse Aufgabe und Verantwortung. Es ist vielleicht sogar der anstrengendere Job als ein ausserhäuslicher Job. "unsere" Ex zum Beispiel hat immer gearbeitet und findet das super. Sie konnte nämlich genau ihr Hobby zum Beruf machen. Dies ist aber wenigen Leuten vergönnt, deshalb sind viele im Beruf unzufrieden und stellen sich dann ein Leben als Vollzeitmutter folgendermassen vor: zu Hause sein, ausschlafen, faulenzen, lädelen, Kaffee trinken und Freundinnen treffen. So ist es aber nicht. Viele Mütter sind froh, wenn sie nach dem Mutterschaftsurlaub oder nach einem Jahr wieder arbeiten dürfen. Genauso wären manche Menschen froh, wenn sie mal ein Jahr Urlaub nehmen dürften. Es ist eben eine ungerechte Welt und da kann niemand etwas dafür.

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