Wenn der Exmann heiratet...

Ist alles richtig geregelt?
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Beitrag von BabyOne » 25.01.2013 15:51

@ patchstift

Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir eine Phase, wo es hier im Forum so viel Kritik an Deiner Ausdrucksweise und Agressivität hagelte, dass Du Dich ziemlich lange überhaupt nicht mehr gezeigt hast. Ich würde es ja bedauern, wenn es wieder dazu kommen müsste.

Patchstift, bei vielen Dingen bin ich zumindest ein Stück weit bei Dir, und ich finde es auch gut dass jemand mal auch die Positionen vertritt, die sonst vielleicht als politisch nicht korrekt gelten. Aber erstens hat dieses mit der Ursprungsfrage in diesem Thread nichts mehr zu tun, zweitens ist es wirklich völlig unangebracht, hier immer wieder einzelne Forumsnutzer persönlich anzugehen wie Du es tust, und drittens kann man ja durchaus mal leidenschaftlich und auch erregt argumentieren, aber bitte nicht immer und nicht immer gleich auf jeden anderen draufhauen und versuchen ihn mit unsachlichen Rundumschlägen plattzumachen. Bitte.
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Beitrag von Nin » 25.01.2013 20:18

PatchStift hat geschrieben:Aber wenn Du im ernst nicht weisst, was ich mit "sauberen Abgang" meine, fürchte ich kann ich auch ein Buch darüber schreiben, Du wirst es nicht verstehen...

Und auch nicht wieso dein Ex. dich als " Schlampe" betitelt. sorry.
Entschuldige, von mir aus gesehen war ds eine ernst gemeinte Frage. Was verstehe ich unter einer sauberen Trennung? (Da wir nicht vom Tod reden, finde ich das Wort Abgang etwas unangebracht) Ich finde es fair, es dem Partner sobald man sich sicher will, dass man eine Trennung willl, mitzuteilen. Zusammen Lösungen zu finden, mit denen beide leben können. Wenn für dich ein "sauberer Abgang" nur daraus besteht, dass man nicht für einen anderen weggeht - dann sind das deine Kriterien, die seien dir auch zugestanden, meine sind anders. Und das nicht nur, um mich selbst zu verteidigen.

Ich habe in meinem Umkreis viele Trennungen und Scheidungen erlebt. Und die Dinge sind nicht schwarz/weiss. Eine Person, die ich kenne hatte jahrelang eine aussereheliche Beziehung - weil diese Person einfach zu einem Leben in totaler sexueller Enthaltsamkeit nicht bereit war und gleichzeitig eigentlich eine Scheidung vermeiden wollte... wegen der Kinder... Ich breche nicht den Stab über dieser Person. Sie ist weder eine Schlampe noch ein Casanova, sondern nur jemand, der in einer zutiefst unzufriedenstellenden Beziehung steckt und irgendwie damit zurechtkommt. Für mich ist Fremdgehen nicht etwas, was man verurteilen muss, sondern verstehen kann. Die wenigsten Menschen tun es unüberlegt und leichtsinnig, schon überhaupt wenn vorher anderthalb Jahrzente absoluter Treue liegen. Es gibt andere Arten, jemand zu betrügen als durch eine Affäre - und jemand mit seinen Problemen allein zu lassen, gehört auch dazu.

Wenn du meinst, dass die Tatsache, dass ich ihn für einen anderen Mann verlassen habe, meinem Ex das Recht gibt, mich als Schlampe zu betiteln - dann bist du sicherlich mit ihm auf einer Wellenlänge. Er tut das ja auch immer wieder. Ich konnte seine Verletzung am Anfang ja auch ganz gut verstehen; aber jetzt sind sieben Jahre vergangen, er ist wiederverheiratet und hat ein Kind: irgendwann macht man einfach einen Kult aus seinem Schmerz.
Und mit diesem "gefühlten" Unrecht, können sehr viele Menschen nicht umgehen. Vorallem die, mit den Hörnern und dem leeeren Portemonai und einem lausigen Besuchsrecht nicht, die dennen keine Perspektive bleibt, wie Du sie deinem Ex. grossmütigerweise gelassen hast.
Mein Verhalten meinem Ex gegenüber hat weder etwas mit Grossmut noch mit Schuldgefühlen zu tun. Es ist eine Frage der Überzeugung. Und die hängt auch nicht von seinem Verhalten ab.
Es interessiert längst nicht jede gellangweillte Hausdrau ob der Alte vor der Glotze, je wieder Licht am Tunnelende sieht. Er ist ja eh selbst schuld, bringt er es nicht mehr...

Und? dämmert's langsam...
Nicht jede Frau, die sich scheiden lässt, ist eine gelangweilte Hausfrau. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Hast du dich nie von jemand getrennt? Nie unerwartet verliebt? So richtig, so dass sich die Erde anders dreht? Mir ist das einfach und ehrlich so passiert: ich habe mich so verliebt, dass mir so richtig der Boden unter den Füssen weggezogen worden war. So, dass es mir nicht möglich war, weiterzumachen wie gehabt und so zu tun, als sei das nur ein kleiner Ausrutscher. Und dabei habe ich eins gelernt: Demut. Es ist leicht zu denken, dass man besser als die anderen ist, weil man dies oder das nicht getan hat. Aber wahrscheinlich hat man einfach mehr Glück oder mehr Chuzpe.


Abgesehen davon, BabyOne und asja, kann ich gut für mich allein sprechen und würde aus Patchstifts sehr agressiven Aussagen keine schweren psychologischen Schäden schliessen. Ich denke (und das ist nur meine Meinung, ich kann völlig falsch liegen), dass PatchStift jemand ist, der die Dinge nur aus ihrem Blickwinkel sieht und für die dieser Blickwinkel automatisch richtig ist. Da sie mit einem getrennten Mann lebt, den sie als Opfer sieht, sind es alle getrennten Männer. Frauen, die fremdgehn, sind Schlampen - so in schwarz und weiss ist es ja auch einfacher, als wenn man es nuanciert versucht.

Ich bin es auch gewohnt, mit meiner Art auf heftigsten Widerspruch zu stossen, das kann ich schon ab. Gegenüber seiner Ex, meinem Ex und dem Stiefsohn sind das echt Ferien.

Ich denke, das wird für einige Zeit mein letztes Posting, zumindest in dieser Diskussion, bleiben. Ich habe trotz allem Schwierigkeiten mit Diskussionen, die verbal unter die Gürtellinie rutschen.
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Beitrag von BabyOne » 25.01.2013 21:27

Ich möchte, bevor ich mich aus dieser Diskussion verabschiede, nur noch ergänzen, dass ich keineswegs etwas geschrieben habe, weil ich denken würde Nin könnte sich nicht selber verteidigen. Sondern weil mir diese hyperventilierende, agressive Art von Patchstift einfach auf den Zeiger geht. Das ist teils schlicht Pöbelei, da fehlt mir ein Minimum an Respekt vor dem Gesprächs"partner". Ein Forenteilnehmer mit diesem "Stil" reicht, um etliche andere Forenteilnehmer zu verschrecken, und noch ein oder zwei davon würden wahrscheinlich das Forum totmachen. Und das wäre wirklich schade, denn sooo viele Möglichkeiten zum Austausch zu dieser speziellen Thematik gibt es nun doch nicht.
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Beitrag von PatchStift » 28.01.2013 08:45

@Baby One
Nin hat geschrieben:
PatchStift hat geschrieben: Fact ist doch, seit der Abschaffung der Schuldfrage, hat eine Scheidung mit Fairness eh nichts mehr zu tun. Offenbar hat man das aber bewusst in Kauf genommen und will auch daran festhalten.
PatchStift: und vor der Abschaffung der Schuldfrage? Soll man wieder wegen Ehebruch verurteilt werden oder was? Genau das hat sich mein Ex gewünscht, wenn möglich sogar noch mit geschorenem Kopf - er hat sogar gefragt, ob man mir das "certificat de bonne vie et moeurs entziehen kann, damit ich aus der Schule entlassen werde wegen meines Lebenswandels. (ja, ich habe meinen ersten für meinen zweiten Mann verlassen - nach herkömmlichen Gesetzen wäre ich also schuldig geschieden worden und nach den Vorstellungen, aus denen der Gedanke des schuldig geschieden kommen, hätte man einer Frau wie mir, auch gar nicht die Kinder anvertrauen dürfen.... Wir waren über 16 Jahre zusammen und dies war meine erste und einzige "Affaire".) Und wer überhaupt ist schuld, wenn eine Ehe in die Brüche geht? Der Ehemann, der seine Frau kaum noch wahr nimmt und ihren Lebensvorstellungen mit Aussagen begegnet: du hast doch alles, was man wollen kann: Haus, Beruf, Kinder, eine schöne Küche... oder der Ehefrau, die jemand trifft, mit dem sie sich viel mehr verbunden fühlt und der nicht davon träumt, gemeinsam die Abende voe dem Fernseher zu verbringen? Wer ist schuld? Der, der geht oder der, der bleibt?

Denk mal nach, bevor du schreibst...
Wer pisst hier wenn an, Baby One? Wenn man mit meiner ach so "agressiven Art" nicht umgehen kann, sollte man mich ev. ja einfach nicht profozieren! :wink:

NIN hat ihre eigene Geschichte hier ins Spiel gebracht, nicht ich! Wenn ihr meine Meinung zum Thema Ehebruchnicht passt, ist das doch allein ihr Problem.

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Beitrag von Nin » 28.01.2013 19:09

PatchStift hat geschrieben: Wenn man mit meiner ach so "agressiven Art" nicht umgehen kann, sollte man mich ev. ja einfach nicht profozieren! :wink:
Das ist eine typische Argumentation von jemanden, der die Verantwortung für seine eigenen Taten nicht übernimmt, sondern denjenigen, der diese Handlungen angeblich herausgefordert hat dafür verantwortlich macht.

PatchStift, erst einmal wäre ich dir wirklich dankbar, wenn du Fragen, die man dir stellt, beantworten würdest. Ausserdem bist du für das, was du sagst und vor allem, wie du es sagst, allein verantwortlich. Du kannst die Meinung über Ehebruch haben, die die Spass macht, aber vielleicht ist es möglich, sie verbal anders herüberzubringen.
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Beitrag von PatchStift » 29.01.2013 08:42

Nin hat geschrieben:
PatchStift hat geschrieben: Wenn man mit meiner ach so "agressiven Art" nicht umgehen kann, sollte man mich ev. ja einfach nicht profozieren! :wink:
Das ist eine typische Argumentation von jemanden, der die Verantwortung für seine eigenen Taten nicht übernimmt, sondern denjenigen, der diese Handlungen angeblich herausgefordert hat dafür verantwortlich macht.

PatchStift, erst einmal wäre ich dir wirklich dankbar, wenn du Fragen, die man dir stellt, beantworten würdest. Ausserdem bist du für das, was du sagst und vor allem, wie du es sagst, allein verantwortlich. Du kannst die Meinung über Ehebruch haben, die die Spass macht, aber vielleicht ist es möglich, sie verbal anders herüberzubringen.
Offengestanden NIN, weiss ich gar nicht was ich den so furchtbares geschrieben habe! Ausser MEINER Meinung. Und ich bin der Meinung, die " Schudlfrage" sollte im einen oder anderen Fall, halt eben schon stärker gewichtet werden. ( NICHT IN DEINEM FALL)

Aber ich gebe Dir gerne die Antwort auf Deine Frage, offenbar ist das ja wirklich ein Buch mit sieben Siegeln für Dich...

Ein sauberer Abgang ist für mich, dass eine zu Beenden, bevor ich etwas neues Anfange NIN. Denn damit kommen die meisten Menschen einfach auch besser klar, als wenn sie feststellen müssen, dass man sie erst noch an der Nase rum geführt hat.

Aber ich bin ja weder Richter noch Pfarrer NIN. Sprich mir kann's doch wurscht sein! Und Dir meine Meinung ja auch....

Aber leb damit, dass ich ein gewisses Verständnis für die Reaktion deines Ex.-Mannes habe. Es mag ja Jahre her sein, aber Du bist doch immer noch die Selbe Person. :?
Und das beudeutet nicht mal zwingend, dass ER nicht längst mit der Geschichte durch ist! Ev. bist ja nur du bei ihm durch, unten durch...

Ich find immer wieder amüsant, wenn dann die einen Denken, man müsse ein massives Problem haben, nur weil man nichts mehr mit ihnen zu tun haben will... nein! Damit löst man das Problem!!! Und zwar ein für alle mal.

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Beitrag von PatchStift » 29.01.2013 09:08

Zum besseren Verständnis:
Das das alles grausam menschlich ist un in den besten Familien vorkommt, ist mir auch klar! Aber darum geht es nicht! Unter gewissen Umständen, ist verdammt viel menschlich und nachvollziehbar und trotzdem ist es falsch und kann nicht gut geheissen werden. Z.B. Selbstjustiz! Aber genau dahin, kann ein "ungerechtes" Rechtssystem eben führen. :?

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Beitrag von BabyOne » 29.01.2013 09:41

PatchStift hat geschrieben:@Baby One


Wer pisst hier wenn an, Baby One? Wenn man mit meiner ach so "agressiven Art" nicht umgehen kann, sollte man mich ev. ja einfach nicht profozieren! :wink:

NIN hat ihre eigene Geschichte hier ins Spiel gebracht, nicht ich! Wenn ihr meine Meinung zum Thema Ehebruchnicht passt, ist das doch allein ihr Problem.
Das ist das Wesen eines Forums, dass man seine eigene Geschichte und Erfahrung in die Diskussion mit einbringt und sich damit gegenseitig hilft. Die meisten Forennutzer suchen genau das, und die meisten sind auch in der Lage, auf respektvolle Weise über diese unterschiedlichen Erfahrungen zu diskutieren. Im Gegenteil frage ich mich langsam, wie es kommt, dass Du hier zwar extrem laut und dominant auftrittst und gerne fremde Diskussionen für Deine eigenen Themen besetzt, man von Deinen persönlichen Lebensumständen und Problemen aber so gut wie nichts erfährt.

Stell Dir mal nur vor, in einem Autoschrauberforum würde einer schildern, dass sein Auto nicht mehr anspringt. Der zweite schreibt, prüf doch mal ob die Batterie nicht kaputt ist. Der dritte schreibt: bei mir war es mal ein kaputter Transponder im Autoschlüssel, der dafür gesorgt hat dass die elektronische Wegfahrsperre aktiv blieb und das Auto nicht anspringen wollte. Und nun kommt ein User wie Patchstift und wirft mit Bemerkungen um sich im Stil, von "Ey USER NUMMER DREI piss mich nicht an, das kann nur die Batterie sein" oder "Und keiner müsste Dir, USER NUMMER DREI, an den Kopf werfen wollen, bist doch auch selbst schuld, sieh dich doch mal an, hättest halt mal wieder Sprapsen motieren müssen... " oder schreibt, jemand anderer wäre völlig im Recht, User Nummer drei als Schlampe zu bezeichnen. Das Ganze dann natürlich nicht nur in einer Diskussion, sondern in so gut wie jeder Diskussion, in der User Nummer drei sich zu Wort meldet. Zu so einem Benehmen kann man nur den Kopf schütteln, und dass Du nicht verstehst was Du "so furchtbares" geschrieben hast, passt nur ins Bild.

Wenn Du Dich davon "profoziert" fühlst, dass dann solltest Du vielleicht lieber ganz traditionell Tagebuch schreiben. Ganz still für Dich allein.
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Beitrag von azza » 29.01.2013 10:17

PatchStift hat geschrieben:Zum besseren Verständnis:
Das das alles grausam menschlich ist un in den besten Familien vorkommt, ist mir auch klar! Aber darum geht es nicht! Unter gewissen Umständen, ist verdammt viel menschlich und nachvollziehbar und trotzdem ist es falsch und kann nicht gut geheissen werden. Z.B. Selbstjustiz! Aber genau dahin, kann ein "ungerechtes" Rechtssystem eben führen. :?
Eigentlich bin ich ein sehr empathischer Mensch, bei Dir, PatchStift, stosse ich aber extrem an meine Grenzen. Ich kann Dir nur raten, mach einen ganz ganz grossen Schritt zurück, einen Schritt zurück vom Kapitel der Lebensbiografie "Ehe - Scheidung und Nebenfolgen" Deines Mannes und seiner EX-Frau. Es ist ihre Geschichte, in erster Linie hast Du die Rolle einer Zuschauerin, klar bist Du davon betroffen aber du agiertst, meiner Meinung nach, als Hauptdarstellerin, in einer Geschichte, die nicht Deine ist. Dieses Kapitel haben Dein Mann und seine EX-Frau geschrieben!

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Beitrag von PatchStift » 30.01.2013 14:06

BabyOne hat geschrieben:
PatchStift hat geschrieben:@Baby One


Wer pisst hier wenn an, Baby One? Wenn man mit meiner ach so "agressiven Art" nicht umgehen kann, sollte man mich ev. ja einfach nicht profozieren! :wink:

NIN hat ihre eigene Geschichte hier ins Spiel gebracht, nicht ich! Wenn ihr meine Meinung zum Thema Ehebruchnicht passt, ist das doch allein ihr Problem.
Das ist das Wesen eines Forums, dass man seine eigene Geschichte und Erfahrung in die Diskussion mit einbringt und sich damit gegenseitig hilft. Die meisten Forennutzer suchen genau das, und die meisten sind auch in der Lage, auf respektvolle Weise über diese unterschiedlichen Erfahrungen zu diskutieren. Im Gegenteil frage ich mich langsam, wie es kommt, dass Du hier zwar extrem laut und dominant auftrittst und gerne fremde Diskussionen für Deine eigenen Themen besetzt, man von Deinen persönlichen Lebensumständen und Problemen aber so gut wie nichts erfährt.

Stell Dir mal nur vor, in einem Autoschrauberforum würde einer schildern, dass sein Auto nicht mehr anspringt. Der zweite schreibt, prüf doch mal ob die Batterie nicht kaputt ist. Der dritte schreibt: bei mir war es mal ein kaputter Transponder im Autoschlüssel, der dafür gesorgt hat dass die elektronische Wegfahrsperre aktiv blieb und das Auto nicht anspringen wollte. Und nun kommt ein User wie Patchstift und wirft mit Bemerkungen um sich im Stil, von "Ey USER NUMMER DREI piss mich nicht an, das kann nur die Batterie sein" oder "Und keiner müsste Dir, USER NUMMER DREI, an den Kopf werfen wollen, bist doch auch selbst schuld, sieh dich doch mal an, hättest halt mal wieder Sprapsen motieren müssen... " oder schreibt, jemand anderer wäre völlig im Recht, User Nummer drei als Schlampe zu bezeichnen. Das Ganze dann natürlich nicht nur in einer Diskussion, sondern in so gut wie jeder Diskussion, in der User Nummer drei sich zu Wort meldet. Zu so einem Benehmen kann man nur den Kopf schütteln, und dass Du nicht verstehst was Du "so furchtbares" geschrieben hast, passt nur ins Bild.

Wenn Du Dich davon "profoziert" fühlst, dass dann solltest Du vielleicht lieber ganz traditionell Tagebuch schreiben. Ganz still für Dich allein.
:D sorry Baby One! Aber ich muss wirklich lachen.

NIN rechtfertigt ihre Affaire damit, dass es ihr zu öde war, mit dem Ex. nur vor dem TV zu sitzen und macht ihn damit mitverantwortlich für ihre Affaire.

Nur um aufzuzeigen wie das ist, habe ich die Situation einfach umgekehrt. Und ein entsrechendes BEISPIEL gemacht:
Stell Dir vor dein Mann geht fremd und statt Verständnis kriegst Du nur zu hören, selber schuld hättest halt die Strapsen montieren müssen.

Um NIN zu zeigen, wie blöd so eine Aussage ist!!!

Das es zur Trennung kommt, haben sicher imeistens doch beide zu verantworten, aber nicht die Affaire, oder den Seitensprung der der Trennung voraus geht. Die Lügereien etc. Das was am ende böses Blut gibt, weil sich einer betrogen fühlt.

Das wollte ich NIN aufzeigen, aber offenbar bin ich wirklich die einzige, die darin einen gewaltigen Unterschied erkennen kann. Und wenn dem so ist, ist mir schon klar, wieso NIN die Reaktion ihres Ex. so gar nicht verstehen kann...
:roll:

Aber hier muss man glaub wirklich jeden Satz, noch zusätzlich erklären, damit einem die Worte nicht im Mund gedreht werden?!

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Beitrag von PatchStift » 30.01.2013 14:28

azza hat geschrieben:
PatchStift hat geschrieben:Zum besseren Verständnis:
Das das alles grausam menschlich ist un in den besten Familien vorkommt, ist mir auch klar! Aber darum geht es nicht! Unter gewissen Umständen, ist verdammt viel menschlich und nachvollziehbar und trotzdem ist es falsch und kann nicht gut geheissen werden. Z.B. Selbstjustiz! Aber genau dahin, kann ein "ungerechtes" Rechtssystem eben führen. :?
Eigentlich bin ich ein sehr empathischer Mensch, bei Dir, PatchStift, stosse ich aber extrem an meine Grenzen. Ich kann Dir nur raten, mach einen ganz ganz grossen Schritt zurück, einen Schritt zurück vom Kapitel der Lebensbiografie "Ehe - Scheidung und Nebenfolgen" Deines Mannes und seiner EX-Frau. Es ist ihre Geschichte, in erster Linie hast Du die Rolle einer Zuschauerin, klar bist Du davon betroffen aber du agiertst, meiner Meinung nach, als Hauptdarstellerin, in einer Geschichte, die nicht Deine ist. Dieses Kapitel haben Dein Mann und seine EX-Frau geschrieben!
1. Ist er nicht mein "Mann"
2. Kann ich keine Rolle in einer Geschichte spielen die längst .... Geschichte ist.
3. Deine Empathie... darfst Du gerne behalten, genauso wie deine nicht erfragten Ratschläge an mich.
4. Wenn Du irgendwann wieder eine Schlagzeile liest, alla Mann läuft Amok und killt seine Ex. und die Kinder, kannst Du dich ja fragen, wie es wohl dazu kommen konnte. Was für ein Mensch zu sowas fähig ist....

Ein Rechtssystem, dass Rechtschaffenheit mit Füssen trit... das Gleichberechtigung schreit und voreingenommen ver-urteilt. Hat einen grossen Anteil an sollchen Dramen. Wird aber nie zur Verantwortung gezogen!

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Beitrag von azza » 31.01.2013 10:11

Liebe PatchStift, kehren wir noch einmal zu Asjas eingangs zum Thema gestellten Fragen zurück. Alle, die zu diesem Thame mitschreiben, sind irgendwie 1:1 von dieser Thematik betroffen, sei es als EX-Frau, als zweite Ehefrau (mit oder ohne gemeinsames Kind) oder als Partnerin mit gemeinsamem Kind. Alle stehen in einem direkten Kontext zu Asjas rechtlichen Fragen. Weil Du so eine engagierte und fundamentale Haltung vertrittst, habe ich Deinen Partner (LAP) wohl flugs zu Deinem Mann (= Ehemann) gemacht, sorry.

PatchStift, Du verwechselst Empathie mit Sympathie, anders kann ich mir Deine letzten Zeilen an mich nicht erklären! Selbstjustiz kann ich nur aufs schärfste verurteilen, bedenke mal, PatchStift, was Du da schreibst. Unser Rechtssystem kann doch nicht als Entschuldigung für Selbstjustiz zur Verantwortung gezogen werden. Menschen, die solche Taten begehen, brauchen nicht die Hilfe eines Richters, nein, die brauchen Hilfe anderer Art, um ihre fehlgeleitete Wahrnehmung zu korrigieren.

Mich irritiert deine Widersprüchlichkeit, sprichst von entrechteten Männer, forderst unbedingt gemeinsames Sorgerecht, andererseite möchtest Du aber in Bezug auf "Ehebruch" wieder altes Scheidungsrecht..?
Da bin ich echt froh, sowohl für Dich als auch Deinen LAP, seid ihr nicht verheiratet, so kann keiner Ehebruch begehen, denn auch Dir könnte so eine kleine "Affaire" passieren... :oops:

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Beitrag von PatchStift » 04.02.2013 10:24

azza hat geschrieben:Liebe PatchStift, kehren wir noch einmal zu Asjas eingangs zum Thema gestellten Fragen zurück. Alle, die zu diesem Thame mitschreiben, sind irgendwie 1:1 von dieser Thematik betroffen, sei es als EX-Frau, als zweite Ehefrau (mit oder ohne gemeinsames Kind) oder als Partnerin mit gemeinsamem Kind. Alle stehen in einem direkten Kontext zu Asjas rechtlichen Fragen. Weil Du so eine engagierte und fundamentale Haltung vertrittst, habe ich Deinen Partner (LAP) wohl flugs zu Deinem Mann (= Ehemann) gemacht, sorry.

PatchStift, Du verwechselst Empathie mit Sympathie, anders kann ich mir Deine letzten Zeilen an mich nicht erklären! Selbstjustiz kann ich nur aufs schärfste verurteilen, bedenke mal, PatchStift, was Du da schreibst. Unser Rechtssystem kann doch nicht als Entschuldigung für Selbstjustiz zur Verantwortung gezogen werden. Menschen, die solche Taten begehen, brauchen nicht die Hilfe eines Richters, nein, die brauchen Hilfe anderer Art, um ihre fehlgeleitete Wahrnehmung zu korrigieren.

Mich irritiert deine Widersprüchlichkeit, sprichst von entrechteten Männer, forderst unbedingt gemeinsames Sorgerecht, andererseite möchtest Du aber in Bezug auf "Ehebruch" wieder altes Scheidungsrecht..?
Da bin ich echt froh, sowohl für Dich als auch Deinen LAP, seid ihr nicht verheiratet, so kann keiner Ehebruch begehen, denn auch Dir könnte so eine kleine "Affaire" passieren... :oops:
Es geht doch nicht allein um Ehebruch Azza!

Heiraten hat für mich persönlich, in den vergangenen Jahren leider jeden romatischen Reiz verloren, seit ich weiss, dass dieser Wisch eh nur als Lebensversicherung für die (1.) Ehefrau anzusehen ist. Zumindest ist das ja die einzige Vertragsklausel, die bei der Scheidung noch Gültigkeit hat.....

Es geht mir darum, wer den Bund der Ehe mit Füssen trit, sollte den Anspruch auf den Schutz seines Vertrauens in diese Ehe verlieren. Wer vetragsbrüchig wird, verliert seinen Anspruch überall, nur nicht in der Ehe.....

Das gem. Sorgerecht betrifft ja nur die Kinder und nicht das Ehepaar! Also ist das absolut kein Wiederspruch.


Und, trotz meines sicher nicht abstreibaren Hang's zur Anarchie, habe ich Selbstjustiz sicher nicht entschuldigt! Ich sage nur, wundern muss sich keiner, wenn's passiert! So wie hierzulande mit Vätern verfahren wird. Das so früher oder später einer durchdreht, ist doch nur logisch!!!

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Beitrag von PatchStift » 04.02.2013 10:35

Da bin ich echt froh, sowohl für Dich als auch Deinen LAP, seid ihr nicht verheiratet, so kann keiner Ehebruch begehen, denn auch Dir könnte so eine kleine "Affaire" passieren... Embarassed
Sag niemanls nie..., aber 1. habe ich meine Lektion diesbezüglich längst gelernt und 2. stehe ich dazu, mich damals meinem Ex.- Partner gegenüber alles andere als sauber oder fair verhalten zu haben. Ich war ein egoistisches A.... Und mein Ex. hat mir verziehen. Hät er aber wohl kaum, hätte ich ihn, auch noch für meine Affaire und meine Lügen verantwortlich gemacht. :wink:

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Beitrag von Nin » 17.02.2013 13:14

PatchStift hat geschrieben:Ich war ein egoistisches A.... Und mein Ex. hat mir verziehen. Hät er aber wohl kaum, hätte ich ihn, auch noch für meine Affaire und meine Lügen verantwortlich gemacht. :wink:
Das heisst aber auch, du wolltest seine Verzeihung - und die Beziehung fortsetzen - was beides nicht mein Fall war/ist. Es ist mir eigentlich schnurz, ob mein Ex mir verzeiht, ich denke nur, dass das Verhalten gegenüber dem Ex-Partner, besonders, wenn man gemeinsame Kinder hat, anständig sein soll, was immer zu Trennung und Scheidung geführt hat und das von beiden Seiten und unabhängig davon wer "schuld" ist. Bei gemeinsamen Kindern ist nämlich das "nichts mit dem anderen zu tun haben wollen" keine Alternative.
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