Kinderabzug im Konkubinat ?

Ist alles richtig geregelt?
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isabel73
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Kinderabzug im Konkubinat ?

Beitrag von isabel73 » 05.05.2010 11:18

Liebe Patchworkfrauen

Ich habe da mal eine konkrete finanzielle Frage an Euch : Mein Mann und ich leben mit Kind im Konkubinat. Wie habt Ihr den steuerlichen Kinderabzug geregelt, ich arbeite 40 % und mein Mann 100 %. Also habe ich auch entsprechende "Verluste" in der Pensionskasse und AHV, die ungedeckt bleiben.

Eine Fachstelle hat mir geraten, mich auf privater Ebene finanziell abzusichern, damit ich im Alter mit den Sozialversicherungen nicht in ein zu grosses Defizit gerate.
Andererseits wurde mir geraten einen Konkubinatsvertrag abzuschliessen, wobei mein Mann mir im Falle einer Trennung die Hälfte seiner Pensionskasse während unserer gemeinsamen Jahre abtreten müsste, also gleich wie im verheiratetetn Status. Da habe ich irgendwie komische Gefühle dabei, weil mein Mann damals bei der Scheidung eine höhere Summe seiner Ex-Frau abtreten "musste" und habe Hemmungen (so doof....) , ihn um diese Vertragsklausel zu "bitten". Aber ich will trotzdem nicht naiv und blauäugig sein, ich muss mich ebenfalls absichern, zumal mein Mann selber für sich finanziell gut vorgesorgt hat.

Soll ich nun den steuerlichen Kinderabzug für mich alleine beanspruchen, damit ich mehr Geld für meine private Vorsorge einbezahlen kann ?? Wie habt Ihr das geregelt ? Danke für Eure Tipps!

Ich grüsse Euch alle ! Isabel
2 Stiefkinder, 1 leibliches Kind

zimet
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liebe isabel

Beitrag von zimet » 06.05.2010 15:07

ich denke, du musst auf alle fälle mit deinem partner über das problem reden. du machst während deiner zeit zu hause ja sicher auch den haushalt und hast durch die kinderbetreuung wie du bereits erwähnt hast, einen deckungsausfall bei der beruflichen vorsorge aber auch bei der ahv!

ich finde, ob verheiratet oder nicht, wenn ein kind da ist und die betreuung nach dem "alten" muster geregelt ist, dann muss der mann seinen anteil an die vorsorge der frau mitregeln, schliesslich ist es ja auch sein kind. oder er passt seine arbeitszeit an und du könntest mehr arbeiten.

wie habt ihr denn die alltäglichen kosten geregelt? wenn ihr da euer gemeinsames einkommen einfach als familieneinkommen handhabt, gehört die vorsorge für beide einfach dazu.

ich war verheiratet und deshalb war das geregelt und doch gab es bei der scheidung heftige diskussionen und gefühlsausbrüche in bezug auf das teilen der pensionskasse - hat ihn wohl geschmerzt. da wir aber wie ihr auch noch nach traditionellen mustern (wobei ich immer 50 -60%) gearbeitet habe - ich auch für den ganzen haushalt zusätzlich ganz selbstverständlich zuständig war - bin ich der meinung war und ist das teilen der pk nur gerecht

wie das mit dem kinderabzug bei konkubinat ist, weiss ich ehrlich gesagt nicht, da müsstest du bei deiner steuerbehörde nachfrage.
unsere patchworkdecke verfilzt immer mehr und wir geniessen es sehr, auch wenn die Grosse nun eigene Wege geht...Mutterherz lass los ;-)

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