Kinderalimente an die Ex: reduziert bei einem neuen Kind?

Ist alles richtig geregelt?
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Tabea
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Kinderalimente an die Ex: reduziert bei einem neuen Kind?

Beitrag von Tabea » 25.02.2010 13:11

Hallo!

Ich bin hier neu und bin sehr froh darüber, diese Seite und auch dieses Forum gefunden zu haben. Denn als «Stiefmutter» weiss ich manchmal gar nicht so recht, wo ich mir Rat holen kann; ich fühle mich mit meinen Gedanken und Sorgen oft alleine gelassen.

Denn abgesehen von meinen u.a. Fragen ist es auch sonst nicht immer leicht. :cry:

Vielleicht könnt ihr mir helfen:
Mein Mann (wir haben vor 2 Jahren geheiratet) hat einen 7-jährigen Sohn, der bei der Mutter lebt. Mein Mann war mit der Mutter nie verheiratet. Ich selbst habe keine Kinder. In Sachen Kinderalimente konnte mein Mann sich mit seiner Ex-Freundin auf ca. CHF 1'400 pro Monat einigen (Kinderunterhalt inkl. Betreuungsanteil für Tagesmutter und Fussballclub). Der Sohn ist jedes 2. Wochenende und jeden Montag bei uns, da mein Mann nur 80% arbeitet. Er selbst verdient gerade so viel, dass er durch kommt (Miete, Essen, Steuern).
Die Mutter des Kindes arbeitet 70% und ich 100%.

Eine grundsätzliche Frage:
- Findet ihr, dass der Betrag von CHF 1'400 Kinderalimente hoch ist oder ist das eher normal? Mich würde interessieren, in welcher Höhe die Kinderalimente bei anderen Väter liegen. Natürlich ist mir klar, dass dies vom Gehalt des Mannes abhängig ist.

Die eigentliche Frage:
- Angenommen wir bekommen nun ein weiteres/gemeinsames Kind und ich kann/möchte auch nur noch 60 - 80% arbeiten gehen, mein Mann weiterhin 80%, muss mein Mann dann auch weiterhin die CHF 1'400 Kinderalimente pro Monat zahlen oder kann dieser Betrag rechtlich reduziert/angepasst werden, weil er nun ein weiteres Kind hat und die neue Familie auch unterstützen muss. Leider finde ich darüber nirgendwo Informationen! :(

Natürlich soll der Sohn nicht zu kurz kommen (ich mag ihn sehr!), aber einen gewissen finanziellen Halt wünsche ich mir natürlich auch, wenn wir ein gemeinsames Kind haben wollen. Man möchte ja nicht am Existenzminimum leben müssen.

Ich danke euch ganz herzlich für eure Infos/Erfahrungen. :)

aisha

Beitrag von aisha » 25.02.2010 21:38

Hallo Tabea,

willkommen erstmal.
Frage: du schreibst, dein Mann "käme gerade so durch", warum arbeitet er denn nicht 100%? sind es gesundheitlich Gründe? Das würde doch finanziell ewtas Luft verschaffen.
Wenn er nochmals ein Kind mit dir hätte, würde der Unterhalt von seinem 1. Kind angepasst werden, ohne Zweifel. Es könnte aber gut sein, dass man ihm dann auch die Frage stellt, warum er nichht 100% arbeitet.

Gruss
aisha

Tabea
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Beitrag von Tabea » 26.02.2010 08:32

Hallo Aisha

Mein Mann arbeitet nur 80%, weil er bereits damals in seiner Beziehung mit der Mutter des Kindes nur 80% gearbeitet hat. Sie hat auch nur 80% gearbeitet und so musste der Junge nur an drei Tagen in die Grippe und beide konnten einen Tag mit dem Kind verbringen.

Heute hat mein Mann glaube ich ein schlechtes Gewissen (wegen der Trennung) und geniesst den freien Montag insofern, dass er sich einen Tag mehr dem Jungen widmen kann. Und der Mutter ist das so auch ganz recht, weil sie dann einen Abend mehr für sich hat und keine weiteren Betreungskosten anfallen.

Wenn wir ein Kind haben sollten, möchte er eigentlich auch nur 80% arbeiten gehen (damit er sich auch einen Tag um dieses Kind kümmern kann) und er ist der Meinung, dass ich auch 80% arbeiten gehen kann. Während seine Ex-Freundin max. 70% arbeitet, meistens sogar nur 60%. Sie hat einen super Job, verdient viel Geld (ich glaube sogar genau so viel wie mein Mann mit 80%) und dazu noch die ganzen Kinderalimente. Ihr geht es somit bestens. Und bald zieht sie auch mit ihrem neuen Partner zusammen, so dass ihre Mietkosten auch weniger werden...

Ich habe meinen Mann auch schon gesagt, dass er ja 100% arbeiten gehen könnte und ich nur 60%, aber das passt ihm irgendwie nicht so recht. Die Zeit mit seinem Jungen ist ihm heilig, was ja auch irgendwie schön ist...

Und ich glaube er hätte auch ein Riesenproblem seiner Ex die Kinderalimente zu reduzieren, weil sie dann wohl durchdrehen würde. Und er will einfach keinen Ärger mehr mit ihr haben.

So sieht das aus. :cry:

tarzan
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Beitrag von tarzan » 26.02.2010 12:18

Hallo Tabea

Die Faustregel ist: bei einem Kind ca. 17% des Nettoeinkommens, was an Unterhalt für ein Kind berechnet wird. 1400.-- dünkt mich für 1 Kind recht viel, aber wir wissen das Einkommen auch nicht.

Wie ist das, betreut er sein Kind immer noch an seinem freien Tag ? Oder war das nur während der Beziehung ?

Besteht ein Vertrag von der Vormundschaftsbehörde ? Wenn ja, dann müsste er dort den Betrag reduzieren lassen, wenn euer Kind auf der Welt ist. Die Kinder werden gleich gesetzt. Er ist Dir und eurem zukünftigen Kind auf jeden Fall auch verpflichtet (eheliche Unterstützungspflicht).

Inwieweit von Dir eine Erwerbstätigkeit verlangt werden kann, weiss ich nicht genau. Und ob man von deinem Mann verlangen kann, 100% zu arbeiten, da bin ich mir auch nicht sicher, da er dies schon lange so macht, und man auch nicht davon ausgehen kann, dass er in seiner Firma aufstocken kann.

Ich gehe davon aus, dass sicher die Alimenten fürs erste Kind reduzieren lassen, dies jedoch erst, wenn euer Kind geboren ist.

Ansonsten empfehle ich Dir mal zur unentgeltlichen Rechtsberatung in der Gemeinde/Bezirk zu gehen, dort erhält man gratis Auskunft.
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Tabea
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Beitrag von Tabea » 26.02.2010 13:56

Hallo Tarzan

Vielen lieben Dank für die Infos!
Da zahlt mein Mann wohl wirklich etwas zu viel (aber vielleicht macht er das, weil er einfach kein Ärger mit ihr haben möchte).
Die beiden haben sich damals versucht ohne Richter zu einigen, allerdings mit Hilfe der Vormundschaftsbehörde, weil die Ex-Freundin mit viel mehr gerechnet hat (über 2000) und auch meinte, dass ihr das zusteht. Nach langem Hin- und Her hat man sich auf den genannten Betrag geeinigt und das wurde auch so in einem Vertrag durch die Vormundschaftsbehörde festgehalten.

Während der Beziehung mit der Ex und auch nach der Trennung hat mein Mann sich den ganzen Montag um den Jungen gekümmert. Seit letztem Sommer ist sein Sohn in der Schule und somit bringt mein Mann ihn morgens zur Schule, holt ihn am Mittag wieder ab und bringt ihn am Abend zurück zur Mutter.

Dieser Betreuungstag wurde aber bei der Alimentenberechnung nicht berücksichtig. Es ist ein freiwilliger Akt von ihm, weil er seinen Sohn auch gerne in der Woche an 1 Tag sehen möchte, nicht nur jedes 2. Wochenende.

In der jetzigen Firma kann mein Mann nicht mehr aufstocken, da die Auftragslage nicht so gut ist.

tarzan
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Beitrag von tarzan » 26.02.2010 14:39

Hallo Tabea

Ich denke das ist schon mal positiv für ihn, dass er ihn an seinem freien Tag betreut. Das macht er auch schon längere Zeit. Und war so abgemacht mit der Mutter. Du schreibst zwar es sei ein freiwilliger Akt, aber ist doch so, dass dies regelmässig der Fall ist und schon so gelebt wird. Denke bei einer neuen Verhandlung kann er schon die Betreuung des Kindes zu fast 20% angeben. Dies würde ich wenn möglich schriftlich festhalten lassen, sofern er dies so weiterleben möchte.

Im Falle eines Kindes, würde ich an seiner Stelle den Kontakt zur Vormundschaftsbehörde suchen und die Situation schildern. Es ist
schwierig ohne Zahlen zu urteilen, aber vermutlich würd einer Reduktion
nichts im Wege stehen. Jedoch dürft ihr euch auch nicht zuviel erhoffen, also die Reduktion wird nur soviel wie gerade nötig sein.

Ich habe eine Freundin die haben erfolgreich die Kinderalimenten (2 Kinder) reduzieren können, da sie Nachwuchs bekamen. Es ist also nicht ein Ding der Unmöglichkeit.
15 Jahre Patchworkerfahrung

Tabea
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Beitrag von Tabea » 26.02.2010 17:09

Hallo Tarzan

Ich finde es auch sehr, sehr schön zu sehen, wie fürsorglich mein Mann ist und wie sehr er die Zeit mit seinem Sohn geniesst. Viele Männer würden gar nicht auf Geld und Freizeit verzichten wollen, nur um sich der Kinderbetreuung widmen zu können.

Ich schreibe «freiwilliger Akt», weil es halt immer wieder zu grossen Diskussionen mit der Ex kommt, wenn mein Mann am Montag mal nicht kann (das kommt höchstens 4x im Jahr vor) oder er den Sohn eher zu ihr zurück bringen möchte (z.B. 16Uhr, kommt auch selten vor).
Sie arbeitet montags nur bis 15 Uhr, sagt aber plötzlich, dass sie an Montagen bis abends arbeiten muss, um zu erledigen was sie sonst nicht schafft (das war letztes Jahr nie ein Thema). Und das glaube ich ihr leider absolut nicht, weil sie nicht die jenige ist die regelmässig umsonst arbeiten würde.
Wenn sie wenigstens sagen würde «Hey, das ist die einzige Möglichkeit wo ich mal einen halben Tag für mich habe!», das könnte doch jeder verstehen, aber diese blöden Lügen...
Und wenn mein Mann am Montag mal gar nicht kann (weil wir im Urlaub sind, er krank ist etc.), dann möchte sie, dass der «freiwillige Tag» ihr an einem anderen Tag zu Gute kommt. Und dass hat für mich nichts mehr mit freiwillig zu tun. Deswegen «freiwilliger Akt», weil ich nicht weiss wie oft mein Mann ihr schon erklärt hat, dass dieser Tag freiwillig ist und sie sonst keinerlei Anspruch auf diesen Tag hat.

Ich danke Dir jedenfalls ganz herzlich für Deine Worte und Tipps.

aisha

Beitrag von aisha » 26.02.2010 18:10

Gell Tabea, das ist so eine Sache mit der Freiwilligkeit.
Ich finde es natürlich toll, dass dein Mann sich so liebevoll um seinen Sohn kümmert und vor allem auch, dass DU mitmachst.
Es ist für deine Mann eben auch ein Spagat zwischen seinem Sohn und dir. Er liebt sein Kind und möchte sooft es geht mit ihm zusammen sein, er möchte aber auch dir gerecht werden.
Leider sehen viele Ex Partner(innen) die Kinder nur als Druckmittel an. So wars bei mir und bei meinem Partner.
Die Ex meines Partners hat ihn auch dazu "missbraucht", neben den unverschämten Unterhaltszahlungen, ihm quasi noch die ganze Kinderbetreuung aufzuhalsen, da sie sich ja erholen musste. So haben wir eine ganz schön lange Zeit die Kinder in allen Ferien betreut, jedes Wochenende von Freitag bis Sonntagabend oder Montagmorgen. Unsere gemeinsamen Stunden allein waren also gezählt, da wir damals nicht zusammen wohnten, von den zusätzlichen Kosten neben dem Unterhalt ganz zu schweigen.Die Ex verlangte dann, dass mein Partner alle Kosten übernimmt, die die Kinder dann an "unseren" WE "verursachten.
Für mich war diese Zeit sehr schwierig, denn die Kinder klebten an ihrem Vater und ihm wäre es niemals in den Sinn gekommen, nein zu sagen. Er machte es ausschliesslich für die Kinder, nicht für die Ex.
Aber für uns als die "Neuen" kommt es halt so rüber, als mache er es für die Ex. ( Die profitiert halt auch davon)

Es kam dann bei uns auch zur eine oder anderen grösseren Diskussion, wir hatten auch Auseinandersetzungen bis mein Partner den Mut aufbrachte, seiner Ex zu sagen, dass er die Kinder nicht mehr jedes WE nehme. Da waren sie aber auch schon relativ gross. Die Ex liess dann die Kinder demonstrativ oft allein, was meinem Partner fast das Herz brach, wenn die Tochter anrief, ob sie trotzdem kommen kann, weil sie so allein sei...(die kleine Hexe nützte die Situation natürlich auch zu ihren Gunsten aus!!)
Es war ein unhaltbarer Zustand.

Ich denke, solange die Situation für dich stimmt, und du den Jungen offenbar gut magst, ist es in Ordnung. Dein Mann muss aber trotzdem klar dazu stehen, wenn es ihm/euch mal nicht geht am Montag, dann gehts eben nicht, dann muss sich die Ex halt arrangieren, schliesslich bezahlt dein Mann nicht gerade wenig Unterhalt.

Oder habt ihr in der Nähe noch Grosseltern, wo der Junge dann mal hinkönnte, wenn ihr im Urlaub seid oder dein Mann arbeitet?

Anita

Beitrag von Anita » 27.02.2010 11:26

sobald du schwanger bist, könnt ihr einen abänderungsklage einreichen und dann werden die alimente angepasst an die neue situation.
achtung - dein einkommen wird dann aber auch einberechnet und es lohnt sich nur, wenn sich für euch, finanziell wirklich viel verändert! darum würde ich dies mit einer fachstelle/anwalt besprechen.

ich finde auch, dass dein mann viel zahlt.
mein mann hat diesen betrag anfangs auch bezahlt für seine kinder 2x 1400.- plus frauenalimente (insgesammt 4000.- alimente damals).
begründung damals - die kinder sind zu klein, dass die ex arbeiten muss und mein einkommen!
als ich schwanger wurde mit dem zweiten kind und sich unsere finanzlage durch eine berufliche veränderungen verändert hat, mussten wir auch einen abänderungsantrag stellen und dieser ist auch zu unseren gunsten ausgefallen. mein mann zahlte von da an nur noch kinderalimente und auch weniger - aber immer noch mehr als viele die wir kennen.

Tabea
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Beitrag von Tabea » 02.03.2010 12:55

Ich muss gestehen, dass es mit dem Sohn auch nicht immer leicht läuft. Er hängt sehr an seinem Papa und als wir damals zusammengezogen sind, wollte er oftmals gar nicht zurück zur Mama. Weil er wohl dachte, ich nehme ihn den Papa weg. Das war eine ganz schlimme Zeit. Beide Elternteile haben natürlich höllisch mit dem Kleinen gelitten, während mir dann irgendwann die Geduld gefehlt hat. Aber ich bin eben nur Stieffmutter und habe nichts zu sagen oder mit zu entscheiden. Tipps werde von mir meistens nur abgetan, weil Mann mit seiner Ex-Freundin nicht diskutieren möchte oder am besten noch als Pantoffelheld vor ihr da steht, weil er meiner Meinung folgt. Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch der Kleine anfängt zu integrieren. Denn der wünscht sich noch immer, dass Mama und Papa wieder zusammen kommen und kommuniziert das auch öfters. Und da fühle ich mich natürlicht nicht besonders toll... :(

Und die Ex ist mir langsam auch zuwider. Wir haben es jetzt ein paar mal versucht, auch in diversen Gesprächen unter 4 Augen, aber die Chemie stimmt einfach nicht. Ich bin anfangs sehr offen auf sie zugegangen, aber sie konnte es wohl nie akzeptieren, dass er mich geheiratet hat (obwohl ich nicht der Trennungsgrund war, wir erst 1 Jahr nach der Trennung zusammen gekommen sind und sie nach der Trennung auch direkt jemand anderen hatte). Vielleicht hat sie insgeheim gehofft, dass man doch wieder zu einander findet. Inzwischen bin ich es einfach leid immer Schritte auf sie zuzumachen und zu spüren, das sie mich gar nicht mag. Schrecklich sind dann auch immer die alljährlichen Familienfeste, bei dem wir dann alle dem Kind zu Liebe zusammenkommen. Meistens gibt es am Ende immer dicke Abschiedstränen vom Sohn meines Mannes, weil er nur schwer damit umgehen kann, das die gemeinsame Zeit (Mama und Papa) wieder vorbei ist. Immer dieses Geheuchel dem Kind zu Liebe...dabei weiss ich gar nicht, ob man ihm damit etwas Gutes tut. Zumal mein Mann auf derartige Zusammentreffen auch gut und gerne verzichten könnte, aber da auch seine Familie immer eingeladen wird, macht er mit. Ich werde mich davon zukünftig distanzieren, weil ich mich nicht gut dabei fühle. Es kommt mir so falsch und geheuchelt vor.

Noch mal ein paar Fragen zu den Alimenten:
- Wenn wir die Alimente neu berechnen lassen, dann wird aber auch ihr aktuelles Gehalt angeguckt, oder? Wie schon gesagt, sie verdient sehr gut und das wurde damals bei der Alimentendiskussion nicht berücksichtigt, weil sie den Job erst später angenommen hat.

- Kann der Alimentebetrag auch nach oben korrigiert werden, wenn beide plötzlich sehr viel mehr verdienen würden?

- Und wie ist dass, wenn sie einen neuen Mann hat und mit dem zusammenlebt und evtl. heiratet. Ich meine die teilen sich die Miete ja auch und somit muss sie weniger Nebenkosten tragen etc. Aber das hat wahrscheinlich keinen Einfluss, oder?
Wie wäre es, wenn er den Jungen adoptieren würde? Mein Mann hat kein Sorgerecht, dass hat sie alleine.

Vielen Dank!

aisha

Beitrag von aisha » 02.03.2010 13:12

Hallo Tabea,

- sicher wird das Einkommen der Mutter mitberechnet. Problem ist nur, wenn dein Mann das solange gewusst hat, dass sie viel arbeitet und gut verdient, dann hätte er schon früher eine Abänderungsklage einreichen müssen. Aber ich würde es trotzdem probieren.

-Ob der Alimentenbetrag nach oben kann angepasst werden, weiss ich nicht, es kommt ja darauf an, was dein Mann verdient. Aber 1400.- sind bereits relativ viel, deshalb denke ich nicht. Wenn das Kind natürlich älter wird, ist es möglich, dass die Ex mehr verlangt.

- _habe im Bekanntenkreis auch so einen Fall, da zahlt er aber nur für das Kind und nicht für die Ex, weil sie nie verheiratet waren. Also ich denke, da brauchst du keine Angst zu haben, im Gegenteil!

- Adoption geht wohl nicht, fürchte ich. Denn da müsste die Mutter das Kind ja freigeben dafür.


Und meine Meinung zu den Familienfesten. Ich bin auch deiner Meinung, dass man dem Kind nichts Gutes tut, wenn man ihm immer wieder vorgaukelt, wie schön es ist, dass Mami und Papi zusammen sind. Es sei denn, es sei Konfirmation oder sowas.

Aber ansonsten würde ich das auch auseinanderhalten.

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