ein eigenes Leben...

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Dornenvogel
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ein eigenes Leben...

Beitrag von Dornenvogel » 16.07.2015 10:30

wusste nicht, wie ich den Titel formulieren könnte..
mir gehen derzeit diverse Gedanken durch den Kopf, vielleicht hat es "ältere Semester" unter euch, die ähnliches erleben.

Mein Mann und ich gehen bald auf die Mitte 50 zu, sind beide sehr fit. Es wäre also langsam an der Zeit, wo wir einfach ein selbstbestimmtes und freies Leben führen könnten und möchten!! Ich wesentlich lieber als er...

Tatsache ist aber:
-Nachzügler ist mind. noch 4 Jahre zuhause, bis zum Ende der Ausbildung. Ok, das geht nicht anders, ist in Ordnung, sie hütet dann aber auch das Haus, wenn wir weg sind.
- Stieftochter geht auf Mitte 20 zu und wohnt theoretisch nicht mehr zuhause, aber in lezter Zeit, absorbiert sie uns mehr und mehr. einmal muss Papa helfen umziehen... selbstverständlich müssen ungebrauchte Umzugskisten bei uns deponiert werden. Dann beginnt sie wieder fast jedes Wochenende bei uns zu übernachten, weil sie immer irgendwas in der Nähe zu tun hat (Party).Logischerweise nächtigen dann ihre wechselnden Partner auch hier...
- Stiefsohn ist über die 25 hinaus.. auch da muss Papa da helfen, dort helfen. Dann will er wieder mein Auto für mehrere Tage.. Und nun der letzte Schrei; er und seine Freundin wollen einen Hund und es ist für die beiden klar, wenn sie in die Ferien gehen, muss Fifi zu uns.. Ebenso ist es für die beiden klar, wenn ein Kind kommt, will Schwiegertochter weiterarbeiten und Kind zu uns geben...
- die Schwiegereltern sind alt und sehr gebrechlich, sie können nur noch wenig selber tun, weigern sich aber vehement, Spitex, Putzfrau etc. .zu engagieren. also auch da wird erwartet, dass wir in Haus und Garten Hand anlegen
-ebenso meine Mutter
- und im Job stehen wir auch noch mittendrin

Mir macht dieser selbstverständliche Erwartungsdruck sehr zu schaffen! Ob Kinder oder Eltern, keiner würde jemals fragen, ob es uns passt oder zuviel wird... Es wird selbstverständlich erwartet, dass wir immer und zu jederzeit für alle rennen und machen.
Mein Mann hat wenig Mühe damit, aber ich
- möchte verstrubbelt und im Nachthemd morgens Zeitung lesen und nicht irgendwelchen Männern in der Küche begegnen. ich möchte einfach mal sagen dürfen, dieses Wochenende wollen wir nicht, dass Stieftochter bei uns verbringt, meinen Kühlschrank leerfuttert, das ganze Haus zumüllt und dann wieder verschwindet.
-sagen dürfen, dass Stiefsohn sich gern einen Hund zulegen kann, aber wir nicht als automatische Hundesitter angeschaut werden.
-dass unser Haus kein Möbellager ist, weil in der neuen Wohnung plötzlich dieser Schrank nicht mehr passt oder das Sofa zu gross ist

die Liste ist beliebig verlängerbar...

Es hat sicher mit unserem Alter zu tun jetzt, wir sind quasi in einer Sandwichposition. Die Eltern können nicht mehr allein sein und die Jungen wollen nicht allein sein, bzw. auf eigenen Füssen stehen. Und für alle ist es selbstverständlich, dass wir die Erwartungen erfüllen.

ich tue mich sehr schwer damit. Logisch helfen wir, wenn Not am Mann ist. Aber es ist mehr die Selbstverständlichkeit der Jungen, dass sie uns wie kein eigenes Leben zugestehen wollen, bzw, nicht realisieren, dass wir nicht mehr andauernd die Animatoren, Zügelleute, Autovermietung, Hotelbetrieb, Reparaturservice, Kreditgeber, Bank...Take away Stand sein wollen.

Mit meinem Mann kann ich nicht darüber reden, für sein Ego ist es sehr wichtig, dass er "gebraucht" wird. Und ich würde gern einmal eine Weile "nicht gebraucht" werden...bzw. ich möchte meine Zeit für mich brauchen

wie geht es Leuten von euch in diesem Alter?

azza
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Re: ein eigenes Leben...

Beitrag von azza » 16.07.2015 17:46

Liebe Dornenvogel
Anfang Juli kam auf srf die DOK-Sendung "Bin ich eine Raben-Grossmutter", selbe Thematik, die Du ansprichst, Erwartungen, Abgrenzung, etc. Ev. kannst Du dort ein paar Inputs holen?! (An einem Flipboard habe ich irgendwie Ria Eugsters Name gesehen :roll: , vielleicht wars auch nur eine FataMorgana?)
Erste Patchs 1997 zusammengenäht, zwei gemeinsame Kinder, zwei erwachsene Stiefkinder

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Re: ein eigenes Leben...

Beitrag von Ria » 17.07.2015 05:58

@azza: keine Fata Morgana, ich war an dieser Grossmutter-Tagung dabei und habe einen Workshop angeboten :)
Bin ja seit 8 Jahren Patchwork-Grossmutter von unterdessen 8 Enkeln
Seit 22 Jahren Patchworkfamilienfrau und Coach für solche :-)
http://www.coacheria.ch

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Re: ein eigenes Leben...

Beitrag von Ria » 17.07.2015 06:27

@Dornenvogel:
Was mir beim Lesen deiner Zeilen in die Augen gestochen ist:
Dornenvogel hat geschrieben: Aber es ist mehr die Selbstverständlichkeit der Jungen, dass sie uns wie kein eigenes Leben zugestehen wollen, bzw, nicht realisieren, dass wir nicht mehr andauernd die Animatoren, Zügelleute, Autovermietung, Hotelbetrieb, Reparaturservice, Kreditgeber, Bank...Take away Stand sein wollen.
Das tönt irgendwie so, wie wenn deine Familienmitglieder euch etwas glauben sollten, das ihr aber nicht lebt. Wie wenn ihr sagen würdet, dass ihr das nicht wollt, es aber trotzdem tut.
Die Jungen haben sich anscheinend an einen hohen Verwöhn-Standard gewöhnt und geben das nicht freiwillig auf.
Die Frage ist jetzt einfach, an wem es liegt, daran etwas zu ändern. Und ja, es ist eigentlich keine Frage.
Solange ihr nämlich ihre Erwartungen erfüllt, haben sie keinen Grund, damit aufzuhören, das ist viel zu bequem.

Ich sehe da zwei Ebenen, wo du anpacken kannst:
1. zuerst einmal bei dir selber. Beginne nein zu sagen - und es dann auch nicht zu tun! - wenn du etwas nicht tun willst! (Das geht zum Beispiel gut, wenn jemand dein Auto will, du Enkel oder Hunde hüten solltest...) Auch wenn du damit Unverständnis erntest oder dein Mann das übernehmen will. Lass ihn, aber lass es dann seine Sache sein.
2. Finde mit deinem Mann heraus, wo ihr gemeinsame Lösungen finden könnt. Wo ist er bereit, mit dir am selben Strick zu ziehen? Vielleicht wenn Stieftochter ihren Müll herumliegen lässt und wieder verschwindet?

Ein wichtiger Punkt beim Ganzen ist, dass du darauf gefasst sein musst, - das weisst du ja - dass die "Abgewiesenen" nicht erfreut reagieren werden. Sie erwarten ja etwas anderes, sind sich das vielleicht sogar gewöhnt. Erlaube ihnen, darüber ärgerlich zu sein. Sie werden es verkraften und erwachsener werden. :wink:
Und sie werden dir genau das sagen, was du am wenigsten hören willst. Es wird dich treffen :oops:
Was ist es, was du NICHT sein willst? Was man nicht über dich sagen darf? Was dich bis jetzt dazu verleitet hat, Wünsche zu erfüllen, die du eigentlich nicht wolltest? Dort haben sie dich am Wickel. Dort ist deine persönliche Weiterentwicklung gefragt. Dort geht es darum, dir endlich etwas zu erlauben, deinen Raum einzunehmen, für dich zu schauen, auch wenn du als Egoistin, herzlos, nicht-hilfsbereit, .... angeschaut werden könntest.

Ich bin überzeugt, dass solche schwierigen Situationen auch Chance für neue Wege sind. Aber sie fallen uns noch nicht leicht, auch wir Eltern müssen in etwas hineinwachsen.
Was mir oft geholfen hat, war der Gedanke, dass es langfristig allen besser geht, wenn ich auch für mich gut schaue, das ist nämlich meine eigene Verantwortung.

Und zum Thema 'Eltern, die alt werden und unsere Hilfe benötigen' habe ich dir einen Buchtipp:
"Ich kann doch nicht immer für dich da sein" von Cornelia Kazis und Bettina Ugolini im Piper Verlag
Wege zu einem besseren Miteinander von Erwachsenen Kindern und ihren Eltern.
Sehr konstruktiv und beide Seiten respektvoll berücksichtigend.

Ich wünsche dir den Mut, neues auszuprobieren, andere vor der Kopf zu stossen und deinen eigenen Weg zu finden.
Seit 22 Jahren Patchworkfamilienfrau und Coach für solche :-)
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Re: ein eigenes Leben...

Beitrag von Buchenholz » 17.07.2015 08:44

Zuerst zu Ria. Wow, 8 Enkel. Gratuliere. Das wäre mein Traum und würde den ursprünglichen Wunsch von 7 Kinder toppen.

Nun zu Dornenvogel. Mein erster Gedanke war, dass euch das Umfeld weiterhin beschäftigt, weil es verhindern möchte, dass ihr in ein Loch fällt. Oder anders gesagt: wenn ihr aus eurer Freizeit nichts macht, dann wird dafür gesorgt, dass etwas läuft. *ich war jetzt einfach mal direkt.

Du fragst, wie es uns so geht? Nun, mein Mann pflegte schon immer ein Hobby, welches eigentlich auch Jungs interessieren würde. Die kommen ja schon lange nicht mehr. Das heisst, wir haben hier eine andere Ausgangslage als ihr. Infolge hat mein Mann nun sein Hobby intensiviert. Teils, um die Leere und die Sehnsucht nach seinen Kindern zu füllen, zu verdrängen und sicher auch aus um selbst verordnetem Egoismus.
Inzwischen hat's mich auch gepackt und wir sind teils Wochenende für Wochenende mit unserem Hobby unterwegs. Wir reisen auch gerne, muss auch gar nicht weit sein.

Im Wissen, dass wir ab diesem Jahr kein Kind mehr zu Hause haben werden, habe ich mir jetzt ein Business aufgebaut und bin seit einem Jahr ziemlich gefordert und bin echt froh, dass ich mich nicht mehr um Kindern kümmern muss, im Gegenteil sogar froh bin, dass sich meine Tochter bis jetzt dem Wäscheberg angenommen hat. Ich frage mich sogar oft, wie das berufstätige Väter machen, die abends nach Hause kommen und sich dann noch um Frau, Haushalt und kleine Kinder kümmern sollten.


Mein Mann und auch ich würden noch so gerne solche von dir beschriebenen Dienste für seine Kinder übernehmen. Aber eben, man kann das nicht vergleichen. Mit nur (m)einem Kind und seinen zwei abwesenden Söhnen ist man als Eltern einfach nicht gleich ausgelaugt. Ende Kinderzeit ist immer noch Eltern-Energie vorhanden.

Wir werden beide dieses Jahr 50ig und wollen noch einmal Gas geben. Es fühlt sich an wie ein zweites Mal flügge werden. Wir haben auch beide grosse Träume, die wir verwirklichen würden, wenn die paar Milliönchen vorhanden wären.

Ich glaube, wichtig ist, dass euer Umfeld auch sieht, dass ihr "wieder" ein eigenes Leben lebt. Und wenn es nur dir wichtig ist, dann mach das.
Signalisiere deinem Mann, dass du zu deinen Ressourcen Sorge trägst.
Und gegenüber den Kindern und Eltern würde ich halt klar sagen, was geht und was nicht. Solange ihr noch berufstätig seid müssen sie andere Lösungen für Hunde- und Kinderbetreuung suchen. Ich weiss von Grosseltern die klar sagen: 1 Tag pro Woche Kinder hüten , gerne, mehr nicht.
Und die Eltern müssen entweder den Garten reduzieren, das Haus verkaufen oder einen Gärtner anstellen.

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Re: ein eigenes Leben...

Beitrag von Dornenvogel » 21.07.2015 19:45

Ria, du hast recht... sie nehmen sich einfach, was ihnen geboten wird. Und es ist auch wahr, dass unsere Kinder, vor allem die Kinder meines Mannes extremst verwöhnt wurden und sind... bis heute. Sie kennen es gar nicht anders, als dass man zu Papa kommt, sei es um das Auto zu holen (und es mit leerem Tank und dreckig zu spät zurückzubringen..) , sei es um Papas Kreditkarte zu benutzen, weil die eigene Prepaidkarte leer ist... (aber natürlich "vergisst" man zurückzuzahlen und Papa "vergisst" es auch...

Schlussendlich ist es natürlich ein Beziehungsproblem zwischen meinem Mann und mir. Er kann niemals "Nein" sagen... ich kann und tue es auch, worauf ich natürlich rundum die Böse bin. So werde ich oft gar nicht mehr gefragt, nur mein Mann, weil der sagt sowieso "ja".
Das gibt dann leider immer mal wieder Anlass zu Diskussionen und Streit, denn einfach ausklinken kann ich mich ja auch nicht. Warum soll ich das Haus verlassen bzw. kurzfristig Alternativen suchen müssen , wenn ich mich auf ein gemütliches Wochenende zu zweit gefreut hat, aber Freitagabend Stieftochter mit aktuellem Lover dasteht und einfach bis Sonntagabend bleibt?

Oder mein Mann seinem soo ach unheimlich beschäftigtem Sohn verspricht, den ganzen Umzugsmüll in den Recyclinghof zu bringen, aber mit dem Müll meinen Kombi füllt bis unters Dach... ich das Auto aber am nächsten Tag brauche??? Mir also nichts anderes übrigbleibt, als zum Recyclinghof zu fahren???

Wenn ich darüber nachdenke, dann ist es ein Paarproblem zwischen uns. Er sagt "ja", ich muss die Konsequenzen tragen... oft.
Ich weiss, jetzt kommen Kommentare: schmeiss den Müll in die Garage, grenze dich ab, geh mit Freundin aus.... weiss ich alles auch.. aber es ist in denen Momenten immer so schwierig zu reagieren, ich werde quasi einfach überfahren.

Mein Mann ist ein toller und grosszügiger Mensch und wir haben sehr viele gemeinsame Interessen. Aber das mit dem gemeinamem Abgrenzen und einmal "Nein" sagen... das klappt bei uns einfach nicht.

Da gibt es noch viel Entwicklungspotential...

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Re: ein eigenes Leben...

Beitrag von Ria » 23.07.2015 06:03

Hallo Dornenvogel
Jetzt sind mir noch einmal ein zwei Aussagen ins Auge gestochen:
Dornenvogel hat geschrieben:Schlussendlich ist es natürlich ein Beziehungsproblem zwischen meinem Mann und mir. Er kann niemals "Nein" sagen... ich kann und tue es auch, worauf ich natürlich rundum die Böse bin. So werde ich oft gar nicht mehr gefragt, nur mein Mann, weil der sagt sowieso "ja".
tönt irgendwie, wie wenn die Fronten wirklich ziemlich verhärtet wäre und beide einfach Recht haben wollen. Nur liegt darin eben nicht die Lösung! :cry:
Was dann etwas wirklich ändern würde wäre, dass du und dein Mann ihr euch zusammensetzt mit der Bereitschaft GEMEINSAM etwas Neues zu entwickeln. Aber das geht eben nur, wenn sowohl du als auch er nicht abwertend über die Haltung des anderen denkt.
Was ich oft beobachte ist, dass wir Frauen ganz viel geben für unsere Familien - in Patchworkfamilien eher noch mehr! - uns quasi opfern und dadurch dann als Opfer fühlen. Und dann kommen wir mit der Moralkeule und meinen wirklich, die Männer seien schlechter als wir. Aber das sind sie nicht und sie müssen sich gegen diese Abwertung wehren. Das haben sie nämlich nicht nötig.
Und leider holen sie sich verständlicherweise die Anerkennung dort, wo sie einfacher zu kriegen ist als bei uns: bei den Kindern. Und wir fühlen uns "verraten".
Dornenvogel hat geschrieben:Wenn ich darüber nachdenke, dann ist es ein Paarproblem zwischen uns. Er sagt "ja", ich muss die Konsequenzen tragen... oft.
Ich weiss, jetzt kommen Kommentare: schmeiss den Müll in die Garage, grenze dich ab, geh mit Freundin aus.... weiss ich alles auch.. aber es ist in denen Momenten immer so schwierig zu reagieren, ich werde quasi einfach überfahren.
Da gibt es noch viel Entwicklungspotential...
Genau :) Vielleicht lohnt es sich einmal hinzuschauen, warum dies so schwierig ist. Denn du hast bis jetzt aus deiner Sicht gute Gründe gehabt, weshalb du dich nicht wirkungsvoll abgegrenzt hast.
Was ist dein Gewinn, dass du es nicht tust? Da muss es einen geben, der bis jetzt grösser war als der Preis, den du dafür bezahlst.
Denn du weisst ja: Das ist dein Job und kann von niemand anderem übernommen werden.
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Re: ein eigenes Leben...

Beitrag von Kassandra79 » 04.08.2015 16:27

Was du geschildert hast, das geht gar nicht. Sie sind erwachsen und benehmen sich wie kleine Kinder! Die Bettgeschichten möchte ich ja nicht zu Gesicht bekommen, würde mich sehr stören. Und auch wenn ich Hunde liebe: Ich bin nicht einfach mal so selbstverständlich Hundesitterin, wenn es gerade passt. Sie sind erwachsen und müssen ihre Entscheidungen, Tätigkeiten und Anschaffungen selbstständig verantworten. Ist natürlich doof, wenn der Vater das so laissez faire sieht. Sorry, musste das jetzt mal klar sagen. Alles Gute für dich!
Aufgewachsen bin ich im Ruhrgebiet. Nach Stationen in Trier, Berlin und Hamburg bin ich seit 2 Jahren in Wien bei meinem Lieblingsmenschen. Und damit auch Stiefmutter von einem Mädchen (5) und einem Jungen (8) :applaus:

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Re: ein eigenes Leben...

Beitrag von patchworkdad » 09.02.2016 15:34

gibt es nicht irgendwie die möglichkeit, mehr zu verreisen, um ein wenig abwechslung von der situation zu bekommen? dadurch löst sich die situation zwar nicht auf, aber es wäre eine möglichkeit, zwischendurch mal durchzuatmen...

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