Vor lauter Kind keine Zeit für Anderes... Achtung lang!

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somaya
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Vor lauter Kind keine Zeit für Anderes... Achtung lang!

Beitrag von somaya » 14.08.2012 12:18

Hallo zusammen

Ich bin gerade über dieses Forum gestolpert, weil ich danach gesucht habe, ob es Anderen ähnlich ergeht wie mir.

Kurz zu mir und meiner Situation: Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er ist alleinerziehend, hat einen Sohn, der ist inzwischen 10 Jahre alt. Nach einem halben Jahr sind wir zusammengezogen, bzw. ich bin zu ihm in seine Wohnung gezogen. Eigentlich wollte ich mir damals etwas in der Nähe suchen, doch er meinte, ich solle doch gleich zu ihm ziehen, nur vorübergehend, bis wir was gescheites gefunden haben was für alle passt. Nun Wohnen wir bis heute zu dritt in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung, mit 3 Katzen….

So, und jetzt zu meinem Problem: Wir hatten natürlich von Anfang an mit dem einen oder anderen Problem zu kämpfen und ich dachte immer, das renkt sich mit der Zeit schon ein. Nun habe ich aber das Gefühl, nichts wird besser, eher schlimmer. Ich habe meine Position noch immer nicht gefunden, bzw. meine sogar, dass ich langsam aber sicher „abgeschoben“ werde und mein Dasein immer mehr als 5. Rad am Wagen fühle.

Ich glaube, bei uns läuft gewaltig was schief. Mein Freund ist extrem auf seinen Sohn fixiert. Der Junge darf sich alles erlauben und bestimmt auch zum grössten Teil das Leben meines Freundes und somit auch meines. Das heisst, er nimmt meinen Freund so sehr ein, dass dieser keine Zeit mehr für Anderes hat. Und so langsam will ich so nicht mehr leben, denn ich hab da ja nichts zu Melden.

Wenn der Kleine beim Essen schmatzt (was er immer tut) und ich ihn ab und an mal bitte, den Mund beim Essen zu schliessen – ouuuuu! Da ernte ich aber böse Blicke, sowohl vom Sohn als auch vom Papa. Oder bitte still sitzen beim Essen (es kommt nicht selten vor, dass sein halber Teller auf dem Boden landet), oder Hände waschen vor und nach dem Essen und nach Klo – das darf ich von seinem Sohn doch nicht verlangen, er ist ja noch ein Kind (O-Ton von meinem Freund). Was man auch nicht verlangen darf, ist, dass er sich selber zu Trinken holt und einschenkt, selber ein Brot schneidet und schmiert, sich selber den Popo putzt, sich mal selber abduscht, seine Fussballtasche selber trägt (machen die anderen Kinder auch alle selber).

Hier mal ein ganz normaler Abend, wenn ich abends nach Hause komme: Sohni liegt auf dem Sofa, die Arme hinter dem Kopf verschränkt und guckt fern. Freund leistet ihm Gesellschaft, weil Sohni ohne Papa nicht Fernseh guckt (und auch sonst nichts macht). Dann begrüsse ich die Beiden, wobei ich vom Kleinen kein „Hallo“ erwarten kann, weil so vertieft in Spongebob o.ä., gehe dann in die Küche und räume den Geschirrspüler aus, mache das Katzenklo, gebe den Katzen zu essen, da tönt es aus dem Wohnzimmer, „Papa, hol mir was zu Trinken“. Papa steht auf, fragt, was er denn gerne trinken möchte, holt ihm ein Glas und von draussen das Getränk, schenkt ihm ein und stellt es ihm hin. Papa frag Sohni dann auch gleich, was er denn gerne zum Abendessen möchte. Sohni wünscht und ich koch wie gewünscht, gegessen wird aber dann nur eine, zwei Gabel voll (mit Geschmatze und Gezappel), weil sonst verpasst der Kleine ja noch was im Fernsehen. Nach fünf Minuten hat der Kleine gegessen, geht wieder fernsehen. Und schon schreits aus dem Wohnzimmer: „Papaaaa, komm wieder zu mir.“ Ich bitte dann meinem Freund, noch ein bisschen sitzen zu bleiben und mit mir zu reden, über den Tag, über Gott und die Welt, über 10 Minuten wäre ich schon froh. Freund: „Neee, ich geh noch ein bisschen zum Kleinen“. So stehe ich wieder alleine in der Küche, räume auf und die Maschine ein… und geredet habe ich noch nichts mit meinem Schatz. Ins Wohnzimmer sitzen und stundenlang in die Kiste starren möchte ich auch nicht, zudem sind die Beiden ständig am rumkuscheln und ich komme mir daneben ziemlich überflüssig vor… da mach ich lieber Haushalt, weil der bleibt sonst auch liegen.

Um halb neun geht’s dann ums Zähne putzen, Papa: „So, gehst Du mal Zähne putzen?“ Sohni: „Neeee, keine Lust“. Das geht dann schnell mal eine viertel Stunde so hin und her bis der Kleine dann sagt: „Also los, komm, ohne Dich putze ich nicht. Los, aufstehen, du fauler Sack, na los, los, los!“ (So redet der Kleine oft mit meinem Freund, der wiederum lässt es mit sich geschehen….)
Da der Kleine ein Suuuuperschnell-Zähneputzer ist (ein paar Sekunden, aber da sag ich schon lange nix mehr zu) ist er logischerweise schneller fertig als Papa, steht dann vor seiner Zimmertür ca. 1 Meter vor den Fernseher und ruft wieder „Na los, schneller, du Looser, bist noch nicht fertig?“ Danach ist schnell mal neun, halb zehn, bis mein Schatzi und ich Zeit für uns hätten. Er liegt dann aufs Sofa und – schläft ein.

Am Anfang habe ich noch versucht, die beiden zu einem Spieleabend zu animieren, keine Chance, der Kleine will nicht, also will Papa auch nicht. Oder jetzt im Sommer könnte man doch mal ins Schwimmbad gehen – nöööö, keine Lust. Eine Runde spazieren gehen – wieder O-Ton Papa: „Nööö, der Kleine will nicht, also gehen wir auch nicht“.

Sohni geht zweimal die Woche ins Fussballtraining und Freitags noch ins Tischtennis, Papa muss bei jedem Training dabei sein, sonst geht er nicht.
Das Urlaubsziel darf der Kleine auch immer auswählen, und mindestens 2x im Jahr muss Urlaub sein, damit er in der Schule was erzählen kann. Ist ja klar, wenn man zu Hause nur vor der Kiste rumhängt, gibt’s nix zu erzählen.

Es mag nicht schön klingen, wie ich über den Kleinen schreibe, da er ja eigentlich nichts dafür kann. doch das Verhalten der beiden geht mir immer mehr auf die Nerven. Ich habe auch keinen Rückzugsort. Die Wand zum Schlafzimmer ist so dünn, da höre ich jedes Wort, das in der Kiste läuft, und da die Türen im Wohnzimmer und in der Küche ausgehängt sind, ist auch in der Küche immer alles zu hören. Kein Balkon, keine Terrasse, kein Garten. Also ich müsste schon weggehen, um mir nicht immer Spongebob und Co. anzuhören. Aber ich will doch auch mal zu Hause entspannen!

Ich habe schon versucht, mit meinem Freund darüber zu reden, dass ich mir irgendwie auf dem Abstellgleis vorkomme. Keine Zärtlichkeit, keine Gemeinsame Zeit nur für uns, geine Gespräche, weil er so beschäftigt ist, dem Kleinen alles Recht zu machen. Jedesmal, wenn ich mit meinem Freund reden will, blockt er ab. Es sei normal, dass man sich so um das Kind kümmert, und er finde es auch normal, dass es mit einem Kind keine Paarzeit gibt. Zudem wäre es eigentlich auch normal, dass man sein Stiefkind liebt (ich habe ihm gesagt, dass ich den Kleinen nicht liebe, sondern lediglich mag, das aber auch nicht mehr so wie am Anfang)

Hat sowas eigentlich noch Zukunft? Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich tatsächlich falsch liege und ich diejenige bin, die Quer ist….keine Ahnung. Weiss jemand, wie ich meinem Schatz meine Gefühle rüberbringen kann? Oder ist das aussichtslos?
Eigentlich liebe ich ihn schon, aber so kann ich nicht ewig mit jemandem zusammen sein…

So, das war jetzt wahnsinnig viel, entschuldigt das Durcheinander….Es hat schon mal gut getan, das alles mal aufzuschreiben…

Liebe Grüsse
Somaya

Buchenholz
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Re: Vor lauter Kind keine Zeit für Anderes... Achtung lang!

Beitrag von Buchenholz » 14.08.2012 12:54

somaya hat geschrieben:Ich habe schon versucht, mit meinem Freund darüber zu reden, dass ich mir irgendwie auf dem Abstellgleis vorkomme. Keine Zärtlichkeit, keine Gemeinsame Zeit nur für uns, geine Gespräche, weil er so beschäftigt ist, dem Kleinen alles Recht zu machen. Jedesmal, wenn ich mit meinem Freund reden will, blockt er ab. Es sei normal, dass man sich so um das Kind kümmert, und er finde es auch normal, dass es mit einem Kind keine Paarzeit gibt. Zudem wäre es eigentlich auch normal, dass man sein Stiefkind liebt (ich habe ihm gesagt, dass ich den Kleinen nicht liebe, sondern lediglich mag, das aber auch nicht mehr so wie am Anfang)
Hallo Somaya

Uiuiui, da liegt einiges im Argen. Dieses Kind wird in übermassen verwöhnt, dass es an einer gesunden Entwicklung gehindert wird. Der Vater tut da seinem Sohn keinen Gefallen.
Aus welchem Grund lebt der Sohn beim Vater? Was ist mit der Mutter?
Hat dieses Verwöhnprogramm ev. mit der Vergangenheit zu tun?
Wie reagiert die Schule? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Verhalten in der Schule nicht auffällt. Dort muss er ja selbständig "funtionieren".
Hat der Junge Freunde?

Selbstversändlich hat man auch neben einem Kind Paarzeit. Ein Kind ist ein Kind und nicht der Partner eines Elternteils und umgekehrt sind die Eltern nicht die Spielgefährten der Kinder. Ein Kind sollte sich mit Gleichaltrigen beschäftigen.

Am besten wäre es, wenn ihr eine Erziehungsberatung aufsuchen würdet und diese deinen Partner auch zu Hause begleiten würde. Ich denke, da läuft soviel falsch, dass ich das einer Fachperson übertragen würde.

zimet
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Beitrag von zimet » 14.08.2012 14:38

Buchenholz hat sicher recht, Hilfe ist da dringend nötig - aber sorry,
Somaya was machst Du eigentlich noch dort??

So wie ich das sehe, haben es sich die beiden doch total gemütlich mit Dir eingerichtet...Putzfrau, geht arbeiten, hat keine eigenen Bedürfnisse bzw. lässt diese unterbuttern....von mir aus ist das auch keine Beziehung die ihr führt, denn Du schreibst ja selber - wo bleibe ich...

Der Vater hat hier das Problem, das Kind nur die Symptome!!!!

Solange der Vater keine Bewegung in die Geschichte bringt und vorallem dem Kind gesunde Grenzen setzt, solange läuft das genauso weiter.

Erziehungsberatung wird er wohl kaum in Anspruch nehmen wollen, läuft ja alles bestens nur Somaya zickt rum :roll: :roll: :roll:

Somaya sorry, aber was genau liebst Du an diesem Mann???? Ich find den nicht wirklich spannend :twisted: Ich bin normalerweise nicht so direkt und böse, aber Du machst Dich hier selber zum Opfer...

zieh wieder aus, schaff Dir Deinen eigenen Raum und wenn er Lust hat Dich! zu sehen, dann weiss er ja wo Du bist.
unsere patchworkdecke verfilzt immer mehr und wir geniessen es sehr, auch wenn die Grosse nun eigene Wege geht...Mutterherz lass los ;-)

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Beitrag von BabyOne » 14.08.2012 14:49

Hallo Somaya,

nö, Du tickst schon ganz normal. Nur eure Lebenssituation ist ganz klar nicht normal. Ich würde auch gerne wissen was da der Grund sein könnte - ist die Mutter gestorben, dass der Vater meint dem Kind absolut keine Belastung zumuten zu können?

Du kannst daran vermutlich nichts ändern, denn der Vater müsste den Willen zur Veränderung haben, und da scheint ja gar keine Einsicht vorhanden zu sein. Ich denke auch, an Deiner Stelle wäre es am klügsten, Dir Deine eigene Wohnung zu suchen. Dann bist Du nicht so dirket betroffen von dem was da alles schief geht.

Gibt es denn sonst gar niemanden, der Deinem Partner mal die Augen öffnen könnte? Großeltern, Lehrer, Bekannte...?
Patch von 2002/2003 bis 2017
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Babell
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Beitrag von Babell » 14.08.2012 15:08

Hallo Somaya

Das tut mir gerade sehr leid!

Obwohl das Verhalten der Kinder immer auch eine Rolle spielt, ist das Problem nicht der Sohn, wie Zimet bereits geschrieben hat, sondern es ist in Eurer Paarbeziehung zu suchen: Du fühlst dich als 5.Rad am Wagen, weil du und dein Freund zu wenig oder gar keine Privatsphäre habt.

Als erstes könntest du deinen Freund darauf aufmerksam machen, dass er ja mit dir zusammen eine geeignete Wohnung suchen wollte. Beginne mal im Internet nach guten Wohnmöglichkeiten zu suchen und zeige ihm deine Recherchen. Wenn du etwas gefunden hast, das du mit ihm gemeinsam beziehen möchtest, dann schau auch, dass es etwas wäre, was du finanziell alleine halten könntest.

Das Beste wäre, wenn ihr für Euch eine Paartherapie macht. Das kannst du ihm so beibringen:

"Ich habe gemerkt, dass es für mich schwierig ist, wenn wir zu dritt wohnen, da mir die Privatsphäre mit dir alleine fehlt. Dies ist bestimmt mein Problem, das ist mir schon bewusst, (oder empfindet er es auch so?) Deshalb habe ich mir eine Therapie gesucht. Es würde mich freuen, wenn du mitkommen könntest. Ich brauche dich da." Oder vielleicht gehst du mal alleine und dann sagt der Therapeut, dass dein Freund mitkommen müsste (so war es bei uns!)

Und dann schaust du, dass sich der Termin nicht mit einem Termin des Sohnes überschneidet, weil er sich dann so vorkäme, als müsste er zwischen dir und Sohn entscheiden und das willst du ja nicht. Also genügend Zeit für Euch einberechnen.
Wenn die Sitzung gut war, nicht mehr gross drüber reden. Es einfach mal stehen lassen! Sonst zerredet man alles wieder und es ist wieder beim Alten.

Hast du jemanden, der dir ganz nah steht und du mit schwierigen Themen hingehen kannst? Vielleicht deine Mutter, Schwester, eine Freundin, die nur zuhört und dir Kraft gibt?
Oder gibt es ein Hobby, was dir Kraft geben kann? Du musst unbedingt Dinge für dich machen, so geht es dir besser und du kannst den Mut zusammen bringen, mit deinem Freund dieses Chaos zu lösen, das bereits bestanden hat, bevor du dazu gekommen bist.

Du bist eigentlich für deinen Freund eine grosse Chance, ein Problem in seinem Leben anzugehen, von dem er noch keine Ahnung hat, dass es ein Problem ist, und das er auch vehement abstreiten würde!

Ganz wichtig: Mache deinem Freund keine Vorwürfe und rede in ICH-Botschaften. Z.b. Anstatt: nie verbringst du Zeit mit mir => Ich hätte gerne etwas mehr Zeit mit dir alleine.
Und stelle keine Theorien auf: "du bist so, weil.... " Das kommt ganz schlecht für dich raus. Und seinen Sohn auch nicht "er ist so, weil" auch das käme schlecht für dich raus.

Dir deiner Bedürfnisse bewusst werden, ohne Schuld und Fehler beim andern zu suchen, und das in ICH-Botschaften anbringen!

Viel Geduld, Liebe und Hoffnung, wünsche ich dir! Kopf hoch! Bei uns kams gut! Das wird bei Euch auch. :bussi:

somaya
Beiträge: 2
Registriert: 14.08.2012 11:27

Beitrag von somaya » 15.08.2012 13:25

Hallo zäme

Ja, in der Entwicklung hinkt der Junge schon sehr zurück, vor allem Sprachlich und was die Motorik betrifft, und eben – so unselbständig. Im Schulbericht steht lediglich immer, dass er ein stiller, zurückhaltender Schüler ist, er zwar mit allen auskommt, doch keine näheren Kontakte knüpft. Bei komplexeren Aufgaben braucht er Hilfe, den richtigen Weg zu finden.
Im Fussball wird er von den anderen ausgelacht, weil er sich die Schuhe nicht selber bindet und sich nicht aufs Spiel konzentriert.
Sprechen, Lesen und Schreiben gehen sehr schlecht. Der 1. Und 2.-Klasslehrer war kurz vor der Pensionierung und scherte sich nicht mehr um „Spezialfälle“. In der 3. Klasse wurde dann von der neuen Lehrerin festgestellt, dass es da massive Defizite gibt. Als er noch in den Kiga ging, sagte ich bereits schon, dass er sehr schlecht Spricht und man das abklären sollte bevor er zur Schule geht. Die Aussage der Grosseltern dazu: Ich könne das nicht Beurteilen, hätte ja selber kein Kind…

Der Junge hat keine Freunde, er kennt nicht einmal unsere Nachbarskinder, da er nie raus geht. Die Schule ist 15km entfernt im Nachbarort wo die Grosseltern wohnen, nach der Schule so um 13 Uhr geht er jeweils zu denen, isst etwas, muss Hausaufgaben machen bis 15 Uhr. Ab und zu geht er kurz raus, schaut aber da meist noch fern bis mein Freund ihn um 16 Uhr abholt.
Fussball und Tischtennis finden auch in dem Nachbarort statt.

Freunde hat er eigentlich keine, er spielt manchmal nach der Schule mit dem einen, dann wieder mit dem Anderen. Bei uns zu Hause geht er ja auch nie raus, er kennt die Nachbarskinder nicht.

Wir waren in einer Erziehungs- bzw. Familienberatung. Mein Freund sass jeweils schweigend mit verschränkten Armen da und ist mit seinem Stuhl immer weiter in die Ecke gerutscht. Er kam mir vor wie ein verstörtes Tier, welches sich vor seinem Feind unsichtbar machen will. Es war ihm sichtlich unangenehm, von einer Fremden Person auf Fehler in der Erziehung aufmerksam gemacht zu werden.

Doch er lässt sich nicht von seinem Weg abbringen: Er will es besser machen als seine Eltern bei ihm – und macht es somit genauso falsch. Er ist selber Scheidungskind, sein Vater hat sich kaum für ihn interessiert, seine Mutter und der Stiefvater verbrachten ihre Freizeit in verschiedenen Vereinen, er war mehr bei den Grosseltern, welche zu der Zeit noch einen eigenen Laden hatten und auch nicht immer Zeit für ein Kind. So kam es, dass er mit 12, 13 Aufmerksamkeit suchte und schwierig wurde. So kam es dann, dass er mit 14 bis 18 in ein Heim für schwererziehbare Jungs.

Jetzt will er sich halt kümmern, was seine Eltern nie taten, und schiesst aber übers Ziel hinaus. Er versucht auch, den Jungen von allen Gefahren und Leuten fernzuhalten, damit er nicht dasselbe Schicksal erleiden muss…Und eben auch seine Eltern verwöhnen jetzt ihr Grosskind weil sie ihrem Sohn gegenüber ein schlechtes Gewissen haben.

So, nun noch zur Mutter der Kleinen. Sie interessiert sich nicht gross für den Kleinen. Er ist etwa 10x im Jahr bei ihr, von Samstagmittag bis Sonntagmittag. Länger als 1 Nacht am Stück war er noch nie bei ihr. Er geht eigentlich nur zu ihr, weil ihr Freund dann mit ihm Computerspiele spielt, ab 18 versteht sich…

Als ich noch mit ihr geredet habe, hat sie mir mal ihre Geschichte erzählt (und zwar nicht ganz ohne Stolz über ihren Plan). Sie war schon über 7 Jahre mit meinem Freund zusammen, und ihr wurde von ihm und ihren Eltern immer und immer wieder gesagt, sie soll sich endlich einen Job suchen und sich nicht aushalten lassen. Um dieses „Gstürm“ zu eliminieren und weiterhin nicht arbeiten zu müssen, hat sie einfach mal die Pille abgesetzt und das Kind bekommen. Gleichzeitig konnte sie meinen Freund heiraten und war auch endlich ihren Mädchennamen los. Als das Kind da war, hat sie gemerkt, dass das noch anstrengender ist als arbeiten… Als er zwei Jahre alt war, deponierte sie den Kleinen bei ihren Eltern und erklärte, es sei ihr zu anstrengend und sie wolle jetzt noch ein bisschen das Leben geniessen und ward ein halbes Jahr nicht mehr gesehen.
So kam es dann zur Trennung, es haben beide das Sorgerecht, doch sie hat dafür unterschrieben, dass der Kleine beim Papa aufwächst, da sie mit einem Kind völlig überfordert ist.

@ zimet
Ich sehe mich nicht als Opfer, denn er war ja nicht immer schon so und er hat durchaus seine positiven Eigenschaften. Das kam Schleichend und je älter der Junge wird, umso mehr verwöhnt Papa ihn und klammert ihn an sich, um ihn von allem bösen Unheil der Welt zu beschützen.
Ich habe mich lange nicht darum gekümmert, weil ich durch die Krankheit den Tod meines Vaters mit mir selber zu tun hatte.
Ich bin nicht der Typ, der beim kleinsten Problem die Flucht ergreift. Ich möchte meinem Freund helfen, auch seinem Sohn und mir natürlich auch, aber ich weiss im Moment nicht, wie. Klar, wenn sich dann überhaupt nichts tut und ich davon ausgehen muss, dass sich an unserer Situation nichts mehr ändert, werde ich mich ganz klar trennen.

Liebe Grüsse
Somaya

Babell
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Beitrag von Babell » 16.08.2012 16:21

Wir waren in einer Erziehungs- bzw. Familienberatung. Mein Freund sass jeweils schweigend mit verschränkten Armen da und ist mit seinem Stuhl immer weiter in die Ecke gerutscht. Er kam mir vor wie ein verstörtes Tier, welches sich vor seinem Feind unsichtbar machen will. Es war ihm sichtlich unangenehm, von einer Fremden Person auf Fehler in der Erziehung aufmerksam gemacht zu werden.
Vielleicht hat sie zuviel auf seine Fehler aufmerksam gemacht und konnte ihm nicht richtig einfühlsam zuhören, was denn genau sein Problem ist. Denn unsere "Fehler" basieren ja immer auf dem was wir erlebt haben und daraus für Schlüsse ziehen,warum wir das so oder so machen. Wenn ihr eine/n solche/n Therapeut/in finden würdet, der/die deinen Freund verstehen kann und ihm dann aufzeigen kann, wie es in dir drin aussieht, DAS wäre es ideal.

Lala
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Beitrag von Lala » 24.08.2012 09:02

Hallo Somaya

Ich musste grad leer schlucken, als ich Deine zwei Texte gelesen habe. Da kommen doch so einige Erinnerungen hoch bei mir. Ich bin zwar seit einem Jahr nicht mehr in der Patchwork-Situation, weshalb ich hier eigentlich nur noch mitlese, aber nicht mehr schreibe, aber bei meinem Ex und mir war es ganz ähnlich. Er ist damals adoptiert worden, weil seine Mutter (Vater unbekannt) überfordert war, und bei seinen Adoptiveltern zählte nur Leistung, sonst nichts. Demzufolge hat er seine zwei Söhne auch masslos verwöhnt und liess sie sein Leben bestimmen, wenn sie da waren.

Wie Du stand ich dem hilflos gegenüber, egal was ich sagte, es kam nie bei ihm an. Eben, er wollte es halt auch besser machen als seine Adoptiveltern... Und habe ich in ICH-Botschaften kommuniziert, wurde ich als Egoistin abgestempelt, so nach dem Motto, schau mal, Du fängst schon wieder einen Satz mit ICH an, deswegen bist Du egoistisch, und es geht hier nicht immer nur um Dich. Und mein "Fehler" war auch, dass ich keine eigenen Kinder habe, so hatte ich ja keine Ahnung von Eltern-Kind-Beziehungen - seiner Meinung nach... (aha, interessant, wahrscheinlich dachte er, ich sei schon als Erwachsene auf die Welt gekommen... :wink: )

Mein Fazit ist dasselbe wie das der Vorschreiberinnen: Was hält Dich da noch? Was gibt Dir diese Beziehung? Oder hast Du evt., wie ich damals, einfach Angst vor dem Alleinsein, und harrst deswegen aus? Liebe (damit meine ich Deine Liebe zu ihm) ist schon stark, aber sie hält nicht alles aus. Bei mir ist sie nämlich, bedingt durch die damalige Situation, so nach und nach gegangen, bis ich irgendwann den Tatsachen ins Auge sehen und den Schlussstrich ziehen musste. Nicht dass ich Dir rate, ihn zu verlassen, aber bevor Du an Eurer Situation kaputtgehst, such Dir lieber eine eigene Wohnung. Du solltest Dir selbst soviel Wert sein, dass Du Deine Bedürfnisse nicht mehr weiter ständig unterbuttern lässt! Ihr könnt ja trotzdem als Paar zusammenbleiben - und mit etwas Abstand kommt vielleicht auch Dein Freund auf die Idee, etwas zu ändern, wenn Du ihm wirklich wichtig bist..!? Ich wünsche es Dir!

Alles Gute, Lala

PatchStift
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Registriert: 13.07.2011 10:37

Beitrag von PatchStift » 24.08.2012 12:40

Hallo Somaya und willkommen im Club!

Vieles von dem was Du schreibst erinnert auch mich an meine eigene Beziehung und die Probleme die wir Anfangs hatten.
Mein Freund ist extrem auf seinen Sohn fixiert. Der Junge darf sich alles erlauben und bestimmt auch zum grössten Teil das Leben meines Freundes und somit auch meines. Das heisst, er nimmt meinen Freund so sehr ein, dass dieser keine Zeit mehr für Anderes hat. Und so langsam will ich so nicht mehr leben, denn ich hab da ja nichts zu Melden.
Uhh, da krieg ich gleich Krämpfe!
Und mein Partner hat sein Kind nur Besuchsweise. Trotzdem waren diese Wochenenden je länger je mehr untragbar für mich. Nicht weil er keine Zeit für mich hatte, die zweit Tage konnte ich da zurückstecken, aber wie du richtig schreibst, sein Kind bestimmte auch über mein Leben während dieser Zeit und das kann, will, und das geht mit mir aber nicht.

Alle Gespräche brachten nichts.
Wir wohnten damals aber noch nicht zusammen, also zog ich mich immer mehr zurück, doch dass ich mich nicht blicken lasse, war für ihn ein nogo. Und natürlich nimmt er mir auch übel, dass ich sein Kind nicht lieben kann wie mein Eigenes. Oder keine Lust habe mich drei mal die Woche auf den Fussballplatz zu stellen, nur um ihm zu zeigen, dass sie mir beide wichtig sind...

Und ich behaupte mal, dieses Problem haben viele Frauen wie wir. Es ist ja auch die vorherrschende Meinung, das wir unsere Stiefkinder sowieso nicht wollen. Zumindest behauptet das mein Partner. Aber angesichts solcher Geschichten, dürfte ihn das auch wirklich nicht weiter verwundern!

Unsere Männer bringen uns in eine Situation, der wir im Grunde machtlos gegenüber stehen und sie machen uns dafür verantwortlich.

Das kann nicht funktionieren! Meiner hat's inzwischen begriffen, bevor es zu spät war. Für uns aber auch für sein Kind. Aber über den Berg sind wir noch lange nicht! :wink:

*clementine*
Beiträge: 4
Registriert: 30.08.2012 08:15

Re: Vor lauter Kind keine Zeit für Anderes... Achtung lang!

Beitrag von *clementine* » 30.08.2012 08:40

Ich an deiner Stelle wäre weg sorry...Bei aller Liebe zum Partner, sowas geht gar nicht. Mein Sohn ist 4 Jahre alt und wurde genau aus solchen Gründen wie Tischmanieren streng erzogen. Aber auch sonst war ich sehr konsequent mit ihm...und ich bin froh ehrlich. Es gibt andere Männer - die besser zu dir schauen können...das lohnt sich nicht..sorry ist meine Meinung :)
somaya hat geschrieben:Hallo zusammen

Ich bin gerade über dieses Forum gestolpert, weil ich danach gesucht habe, ob es Anderen ähnlich ergeht wie mir.

Kurz zu mir und meiner Situation: Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er ist alleinerziehend, hat einen Sohn, der ist inzwischen 10 Jahre alt. Nach einem halben Jahr sind wir zusammengezogen, bzw. ich bin zu ihm in seine Wohnung gezogen. Eigentlich wollte ich mir damals etwas in der Nähe suchen, doch er meinte, ich solle doch gleich zu ihm ziehen, nur vorübergehend, bis wir was gescheites gefunden haben was für alle passt. Nun Wohnen wir bis heute zu dritt in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung, mit 3 Katzen….

So, und jetzt zu meinem Problem: Wir hatten natürlich von Anfang an mit dem einen oder anderen Problem zu kämpfen und ich dachte immer, das renkt sich mit der Zeit schon ein. Nun habe ich aber das Gefühl, nichts wird besser, eher schlimmer. Ich habe meine Position noch immer nicht gefunden, bzw. meine sogar, dass ich langsam aber sicher „abgeschoben“ werde und mein Dasein immer mehr als 5. Rad am Wagen fühle.

Ich glaube, bei uns läuft gewaltig was schief. Mein Freund ist extrem auf seinen Sohn fixiert. Der Junge darf sich alles erlauben und bestimmt auch zum grössten Teil das Leben meines Freundes und somit auch meines. Das heisst, er nimmt meinen Freund so sehr ein, dass dieser keine Zeit mehr für Anderes hat. Und so langsam will ich so nicht mehr leben, denn ich hab da ja nichts zu Melden.

Wenn der Kleine beim Essen schmatzt (was er immer tut) und ich ihn ab und an mal bitte, den Mund beim Essen zu schliessen – ouuuuu! Da ernte ich aber böse Blicke, sowohl vom Sohn als auch vom Papa. Oder bitte still sitzen beim Essen (es kommt nicht selten vor, dass sein halber Teller auf dem Boden landet), oder Hände waschen vor und nach dem Essen und nach Klo – das darf ich von seinem Sohn doch nicht verlangen, er ist ja noch ein Kind (O-Ton von meinem Freund). Was man auch nicht verlangen darf, ist, dass er sich selber zu Trinken holt und einschenkt, selber ein Brot schneidet und schmiert, sich selber den Popo putzt, sich mal selber abduscht, seine Fussballtasche selber trägt (machen die anderen Kinder auch alle selber).

Hier mal ein ganz normaler Abend, wenn ich abends nach Hause komme: Sohni liegt auf dem Sofa, die Arme hinter dem Kopf verschränkt und guckt fern. Freund leistet ihm Gesellschaft, weil Sohni ohne Papa nicht Fernseh guckt (und auch sonst nichts macht). Dann begrüsse ich die Beiden, wobei ich vom Kleinen kein „Hallo“ erwarten kann, weil so vertieft in Spongebob o.ä., gehe dann in die Küche und räume den Geschirrspüler aus, mache das Katzenklo, gebe den Katzen zu essen, da tönt es aus dem Wohnzimmer, „Papa, hol mir was zu Trinken“. Papa steht auf, fragt, was er denn gerne trinken möchte, holt ihm ein Glas und von draussen das Getränk, schenkt ihm ein und stellt es ihm hin. Papa frag Sohni dann auch gleich, was er denn gerne zum Abendessen möchte. Sohni wünscht und ich koch wie gewünscht, gegessen wird aber dann nur eine, zwei Gabel voll (mit Geschmatze und Gezappel), weil sonst verpasst der Kleine ja noch was im Fernsehen. Nach fünf Minuten hat der Kleine gegessen, geht wieder fernsehen. Und schon schreits aus dem Wohnzimmer: „Papaaaa, komm wieder zu mir.“ Ich bitte dann meinem Freund, noch ein bisschen sitzen zu bleiben und mit mir zu reden, über den Tag, über Gott und die Welt, über 10 Minuten wäre ich schon froh. Freund: „Neee, ich geh noch ein bisschen zum Kleinen“. So stehe ich wieder alleine in der Küche, räume auf und die Maschine ein… und geredet habe ich noch nichts mit meinem Schatz. Ins Wohnzimmer sitzen und stundenlang in die Kiste starren möchte ich auch nicht, zudem sind die Beiden ständig am rumkuscheln und ich komme mir daneben ziemlich überflüssig vor… da mach ich lieber Haushalt, weil der bleibt sonst auch liegen.

Um halb neun geht’s dann ums Zähne putzen, Papa: „So, gehst Du mal Zähne putzen?“ Sohni: „Neeee, keine Lust“. Das geht dann schnell mal eine viertel Stunde so hin und her bis der Kleine dann sagt: „Also los, komm, ohne Dich putze ich nicht. Los, aufstehen, du fauler Sack, na los, los, los!“ (So redet der Kleine oft mit meinem Freund, der wiederum lässt es mit sich geschehen….)
Da der Kleine ein Suuuuperschnell-Zähneputzer ist (ein paar Sekunden, aber da sag ich schon lange nix mehr zu) ist er logischerweise schneller fertig als Papa, steht dann vor seiner Zimmertür ca. 1 Meter vor den Fernseher und ruft wieder „Na los, schneller, du Looser, bist noch nicht fertig?“ Danach ist schnell mal neun, halb zehn, bis mein Schatzi und ich Zeit für uns hätten. Er liegt dann aufs Sofa und – schläft ein.

Am Anfang habe ich noch versucht, die beiden zu einem Spieleabend zu animieren, keine Chance, der Kleine will nicht, also will Papa auch nicht. Oder jetzt im Sommer könnte man doch mal ins Schwimmbad gehen – nöööö, keine Lust. Eine Runde spazieren gehen – wieder O-Ton Papa: „Nööö, der Kleine will nicht, also gehen wir auch nicht“.

Sohni geht zweimal die Woche ins Fussballtraining und Freitags noch ins Tischtennis, Papa muss bei jedem Training dabei sein, sonst geht er nicht.
Das Urlaubsziel darf der Kleine auch immer auswählen, und mindestens 2x im Jahr muss Urlaub sein, damit er in der Schule was erzählen kann. Ist ja klar, wenn man zu Hause nur vor der Kiste rumhängt, gibt’s nix zu erzählen.

Es mag nicht schön klingen, wie ich über den Kleinen schreibe, da er ja eigentlich nichts dafür kann. doch das Verhalten der beiden geht mir immer mehr auf die Nerven. Ich habe auch keinen Rückzugsort. Die Wand zum Schlafzimmer ist so dünn, da höre ich jedes Wort, das in der Kiste läuft, und da die Türen im Wohnzimmer und in der Küche ausgehängt sind, ist auch in der Küche immer alles zu hören. Kein Balkon, keine Terrasse, kein Garten. Also ich müsste schon weggehen, um mir nicht immer Spongebob und Co. anzuhören. Aber ich will doch auch mal zu Hause entspannen!

Ich habe schon versucht, mit meinem Freund darüber zu reden, dass ich mir irgendwie auf dem Abstellgleis vorkomme. Keine Zärtlichkeit, keine Gemeinsame Zeit nur für uns, geine Gespräche, weil er so beschäftigt ist, dem Kleinen alles Recht zu machen. Jedesmal, wenn ich mit meinem Freund reden will, blockt er ab. Es sei normal, dass man sich so um das Kind kümmert, und er finde es auch normal, dass es mit einem Kind keine Paarzeit gibt. Zudem wäre es eigentlich auch normal, dass man sein Stiefkind liebt (ich habe ihm gesagt, dass ich den Kleinen nicht liebe, sondern lediglich mag, das aber auch nicht mehr so wie am Anfang)

Hat sowas eigentlich noch Zukunft? Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich tatsächlich falsch liege und ich diejenige bin, die Quer ist….keine Ahnung. Weiss jemand, wie ich meinem Schatz meine Gefühle rüberbringen kann? Oder ist das aussichtslos?
Eigentlich liebe ich ihn schon, aber so kann ich nicht ewig mit jemandem zusammen sein…

So, das war jetzt wahnsinnig viel, entschuldigt das Durcheinander….Es hat schon mal gut getan, das alles mal aufzuschreiben…

Liebe Grüsse
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