Verunsichert durch wechselnde Positionen

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Blaueblume
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Verunsichert durch wechselnde Positionen

Beitrag von Blaueblume » 16.08.2017 07:56

Liebe Forumsleute

Mein Partner und ich kennen uns jetzt 1 Jahr und wir haben's gut, passen gut zueinander und ergänzen uns gut. Wir kommunizieren ähnlich und können alles miteinander besprechen. Zum ersten Mal mit einem Partner kann ich offen über meine Gefühle reden und ich fühle mich ernst genommen. Wir wollen zusammenbleiben und wenn wir eine gute Wohnlösung finden auch zusammenziehen.

Er hat 2 Kinder, eine Tochter (16) und einen Sohn (12), ich habe 5 Mädchen zwischen 12 und 20. Seinen Sohn betreut er zu 30% und seine Tochter kommt 2-3x die Woche zum Abendessen und wohnt bei der Mutter. Meine beiden Jüngsten wohnen zur Hälfte bei mir, zur Hälfte bei meinem ExMann, 2 Jugendliche wohnen ganz bei mir und eine ganz bei meinem ExMann. Wir wohnen jetzt getrennt in der selben Stadt.

Am Anfang unserer Beziehung stellte seine Tochter klar, dass sie Patchwork ablehnt und dass sie möchte dass Mami und Papi wieder zusammenfinden. Ich fand ihren Mut auch irgendwie bewundernswert. Damals fand ich das auch noch in Ordnung, sowohl mein Partner und ich hatten 2 Beziehungen nach der Trennung und das bedeutete auch, dass die Kinder durchaus skeptisch sein durften ob das hält und vielleicht schwingte auch Angst mit, dass sie sich an jemanden gewöhnen der dann wieder geht. Ich werde aber nicht gehen, das bin ich mir heute sicher.

Als unsere Beziehung enger wurde, so ca nach 3-6 Monate und wir Zukunftspläne anfingen zu schmieden, darüber diskutierten wie wir Weihnachten oder andere Feste feiern wollen, wie wir Ferien verbringen wollen, wieviel gemeinsame Zeit mit den Kinder verbringen wollen damit sich die Kinder kennenlernen, usw fing es an schwierig zu werden.

Ich spürte von seiner Tochter starke Ablehnung, die sich meist in Wutausbrüchen, schmollen, Bemerkungen gegen mich oder Versuche mich auszuschliessen äusserten. Am schlimmsten für mich sind die Wutausbrüche.

Mein Partner bezog Stellung und stand hinter mir auch wenn es nicht einfach war. Auch versuchte er auch ihr Kompromisse anzubieten die wir zusammen besprachen. Durch die angebotenen Kompromisse hatte ich manchmal das Gefühl, sie fühlt sich bestärkt und es gab Rückfälle.

Bei unserem ersten gemeinsamen Ferien (ich hatte nur meine beiden jüngsten dabei) eskalierte es oft. Es gab aber auch schöne Momente, der Beste war kurz vor unserer Abreise. Das war für mich auch ein Zeichen. Mein Partner und ich verbrachten die Ferien mit einigen Kompromissen mit welchen wir alle leben konnten, zb gingen wir an ein Ort, den seine Kinder kennen, mein Partner ging mit seinen Kindern 2 Wochen (damit sie Papi auch für sich haben) und wir nur eine (ich habe sowieso, leider, weniger Ferien als er), wir hatten 2 Wohnungen nebeneinander und nicht eine mit allen... Trotz all diesen Kompromissen, spürten meine Töchter und ich deutlich dass wir Eindringlinge sind und ich hatte den Eindruck, je mehr dass wir entgegen kommen, desto mehr verlangt sie.

Das Problem ist, dass seine Tochter manchmal meine Nähe sucht, mir Fragen stellt, meinem Rat, meinen Gedanken zuhört, dass wir uns über gemeinsame Themen austauschen können und dass es dann für mich aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf totale Ablehnung wechselt. Nämlich immer dann, wenn ich Hoffnung schöpfe dass es besser wird und ich langsam sicherer werde. Ich vermute, da geht einiges in ihrem Kopf vor und sie ist hin und her gerissen.

Mittlerweile tendiere ich dazu ihr etwas aus dem Weg zu gehen. Das heisst meinen Partner dann zu sehen, wenn sie nicht da ist. Soviel ist es ja nicht, da kann ich gut etwas für mich tun aber im Grunde sagt mir mein Bauchgefühl dass es nicht die Lösung sein kann und ich das eigentlich auch nicht will, mich ihrem Befinden anzupassen oder zu flüchten. Wenn sie mich ablehnt, dann bin ich wie in einem Schockzustand und mir fehlen dann die Worte. Ich habe festgestellt, dass es viel besser ist, wenn ich etwas dazu sage oder mich für mich einsetze. Leider gelingt mir das in den meisten Fällen nicht oder es kommt mir erst später in den Sinn was ich hätte sagen können. Ich bin durch diese Wechselbäder : ihre Akzeptanz und dann wieder plötzliche Ablehnung verunsichert und nervös. Ich weiss nie, wenn sie dabei ist, was mich erwartet.

Ich weiss, dass es für sie nicht einfach ist wenn die Partnerin des Vaters 5 stärke Mädchen mit einem starken Zusammenhalt hat, und sie mit ihrem Bruder (dann noch der einzige Junge in dem Umzug) nur zu zweit sind. Da den Anschluss zu finden ist sicher nicht leicht. Wobei ich noch erwähnen muss, dass meine Mädchen selten alle mitkommen wenn wir was unternehmen, meistens sind 2-3 dabei. Am Besten ist es, wenn ich nur ein Mädchen dabei habe, manchmal kommt das auch vor. Und ich bin auch der Meinung, dass die Tochter meines Partner und meine Mädchen durchaus einige Gemeinsamkeiten haben und mit etwas gutem Willen von allen wir es gut haben könnten.

Meine Mädchen haben, wahrscheinlich durch ihren Zusammenhalt und die Anzahl gemeinsamen Schwestern, die Situation recht gut akzeptiert. Es gab welche, die auch Mühe hatten, das erzählten sie mir auch. Sie wollten auch dass Papi und Mami wieder zusammen kommen, gaben aber zu, dass sie dies als unrealistisch betrachten. Wenn sie Mühe mit der Situation hatten, zogen sie sich einfach zurück. Manchmal wurden sie einfach zu mir unangenehm wenn wir alleine waren oder sie versuchten ihren Vater mit ihrem Verhalten zu vertreten. Mit dem Sohn meines Partners läuft es auch ganz gut.

Was würdet Ihr mir/uns raten ?

Liebe Grüsse

BlaueBlume

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Re: Verunsichert durch wechselnde Positionen

Beitrag von Ria » 16.08.2017 08:30

Herzlich willkommen Blaueblume im Forum!
Wir freuen uns auf den Austausch mit dir :-)

Was du gerade erlebst ist Patchwork pur - ich kenne es aus eigener Erfahrung.

Wenn du schreibst
Trotz all diesen Kompromissen, spürten meine Töchter und ich deutlich dass wir Eindringlinge sind und ich hatte den Eindruck, je mehr dass wir entgegen kommen, desto mehr verlangt sie.
dann ist das die Sichtweise der 16-Jährigen. Für sie seid ihr Eindringlinge, egal, was du machst.
Das heisst aber auch, dass das NICHTS mit dir und euch als Personen zu tun hat! Sondern mit der Situation.
Und deshalb mein erster Tipp: MÖGLICHST NICHT PERSÖNLICH NEHMEN!
Auch wenn es sich so anhört. Sie testet damit auch, wie viel Macht sie hat. Und je erschreckter du darauf reagierst und je grösser die Kompromisse sind, desto mehr Macht hat sie, die sie dann verständlicherweise auch nicht mehr hergeben will.
Das heisst nicht, dass man keine Kompromisse schliessen soll, sondern dass dann auch mal gut ist und das gesagt werden darf.

Dass die Kinder eine neue Beziehung nicht unbedingt mit offenen Armen begrüssen ist bei den meisten Patchwork-Familien so. NIcht alle Kinder, aber oft übernimmt eines diese Rolle. Das ist einfach normal.
Was auch dahinterstecken kann ist, dass sie gerade in schönen Momenten meinen, ihre Solidarität mit dem Elternteil beweisen müssen, der nicht da ist. Je schlechter es diesem geht, umso mehr. (dies war bei meiner Tochter so, die damals jeden "schönen" Familienmoment stören musste.)

Auf der anderen Seite ist es auch eine Entscheidung der Kinder, ob sie mitmachen wollen oder nicht. Und wir können sie nicht dazu zwingen, ihr Teil dazu beizutragen, dass die Patchwork-Familie gelingt.
Dies dürfen wir auch ansprechen und damit ihre eigene Verantwortung für ihr Glücklichsein.
Und ausserdem dürfen wir auch Bedingungen stellen, d.h. es darf Konsequenzen haben, wenn sie sich nicht anständig verhalten. Und da ist ja zum Glück dein Partner klar.
Ihr dürft euch ruhig auch daran erinnern, dass die Kinder - wann es ihnen passt - euren Haushalt verlassen und euch "allein" lassen werden, ohne nachzufragen. Deshalb ist es für euch Eltern und eure Selbstverantwortung wichtig, eure Partnerschaft und persönliche Zukunft ernst zu nehmen, und euch diese nicht nehmen zu lassen. Sonst könnte am Schluss sogar noch ein Vorwurf den Kindern gegenüber daraus resultieren, wenn ihr am Schluss allein dasteht.
Ich habe festgestellt, dass es viel besser ist, wenn ich etwas dazu sage oder mich für mich einsetze.
Genau darum geht es! Dass du dir erlaubst, dich abzugrenzen, für deine Grenzen hinzustehen, ob es den anderen gefällt oder nicht. So bekommst du Konturen und wirst "wahr"genommen. Mehr dazu im Buch "Glückliche Stiefmutter" von Katharina Grünewald, das ich sehr empfehle.
Ich glaube daran, dass Patchwork-Familie-leben eine ultimative Form von persönlicher Weiterentwicklung fordert und bietet. Aber eben - das bedeutet, in eine neue Möglichkeit hineinzuwachsen, die wir noch nicht selbstverständlich können.

Ich wünsche euch jedenfalls viele gute Momente, vor allem als Paar, aber natürlich auch mit euren Liebsten.
Seit 21 Jahren Patchworkfamilienfrau und Coach für solche :-)
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Re: Verunsichert durch wechselnde Positionen

Beitrag von Blaueblume » 16.08.2017 09:58

Liebe Ria

Danke!

Das mit der Solidarität mit den Expartner habe ich auch so erlebt, als mein ExMann krank wurde und ich gerade im Liebesglück schwelgte. Das war manchmal unmöglich mit meinen Mädchen.

Dann heisst es für mich an Stärke gewinnen. Mit meinen Mädchen fühle ich mich sicher, und ich kann ihnen ziemlich direkt sagen wenn sie zu weit gehen. Ich wünschte mir, das mit der Tochter meines Partners auch zu können. Manchmal habe ich es sogar geschafft, das muss ich noch üben.

Liebe GRüsse

BlaueBlume

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Re: Verunsichert durch wechselnde Positionen

Beitrag von Blaueblume » 18.08.2017 09:37

Hallo liebe Forumsleute

Konkrete Situation : Geburtstag der Tochter.

Die Exfrau lädt ein : mein Partner, seine Eltern und seine Geschwister. Ihre Eltern und noch andere aus ihrem früheren Leben die jetzt noch dazugehören.
Jetzt schwebt in der Luft, wie wir diese Situation handhaben. Eingeladen bin ich nicht offiziell, das heisst nirgends erwähnt worden. Mein Partner würde seiner Tochter gerne zuliebe gehen, was ich auch verstehe und würde mich am Liebsten mitnehmen.

Ich kann mir 3 Mögliche Lösungen vorstellen.

1. Ich gehe mit, uns beiden zuliebe. Da kommt es aber auf die Reaktion an ob ich nur geduldet bin oder ob die Frage ob ich miteingeladen bin zu Ablehnung führt. Dort am Fest selber würde es gehen, weil ich die Eltern meines Partners und seine Geschwister kenne und sie mich mögen. Ganz wohl wäre mir aber nicht, da ich auch weiss wie seine Tochter zu mir steht, und da sind noch die Exschwiegerelten die ich nicht kenne. Und schliesslich ist es ja auch ihr Geburi, also ein wichtiger Tag... Ich frage mich auch, ob mein Partner das überhaupt "verlangen" darf mich mitzunehmen.

2. Wir organisieren selber etwas für seine Tochter. Das ist aber nicht ihr Wunsch. Eben, es ist ja ihr Geburi und für sie wichtig. Sie wünscht sich diese Konstellation wie sie eingeladen haben.

3. Mein Partner geht ohne mich, aber weil ich weiss dass es mir schwer fällt in solche Situationen zu Hause zu bleiben und auf ihn zu warten würde ich entweder mit meinen Mädchen verreisen oder mit einer Freundin abmachen für ins Kino oder so.

Alle 3 Lösungen sind irgendwie nicht toll.

Wie habt ihr solche Situationen gehandhabt ?

Danke und Liebe Grüsse

BlaueBlume

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Re: Verunsichert durch wechselnde Positionen

Beitrag von BabyOne » 18.08.2017 19:38

Hallo BlaueBlume,

in der Situation wäre es für mich völlig klar, dass ich nicht mitgehe. Ein Geburtstag ist ja auch ein ganz persönliches Fest und damit noch etwas anderes als beispielsweise Ostern oder Weihnachten. Ich würde da niemals hingehen wenn ich nicht vom Geburtstagskind ausdrücklich eingeladen bin. Ich würde mich im Gegenzug auch nicht verpflichtet fühlen, Kinder des Partners zu meinem Geburtstag einzuladen.

Es ist ja so: dieses Mädchen ist nicht Teil Deiner Familie (denn noch sind Dein Partner und Du noch nicht so fest zusammengewachsen, dass man euch als eine Familie bezeichnen könnte) und sie ist auch nicht Deine Freundin. Warum also willst Du überhaupt auf den Geburtstag zu jemandem gehen, der (für Dich!) weder Freund noch Familie ist? Doch höchstens aus Solidarität zu Deinem Partner. Aber Dein Partner ist erwachsen und kann auch mal ein paar Stunden ohne Dich zurecht kommen (und umgekehrt).

Da das Mädchen 16 Jahre alt ist, würde ich gar nicht erst die Hoffnung hegen, dass sich zwischen euch ein enges Verhältnis entwickeln wird. In dem Alter lösen Jugendliche sich von ihren Eltern, und dann "neue" Eltern zu akzeptieren ist schon bei jüngeren Kindern eine Aufgabe, die Jahre dauert. Bei einer 16jährigen würde ich davon ausgehen, dass sie erwachsen ist und ihren eigenen Weg geht, bevor ihr auch nur die Zeit hattet einander besser kennen zu lernen. Es kann ja sein, dass es vielleicht doch anders läuft, und dann darfst Du Dich freuen, aber irgendwelche Erwartungen solltest Du nicht haben. Diese Haltung wird es Dir vielleicht auch leichter machen mit ihrem wechselnden Verhalten klar zu kommen. Sie und Du seid einander fremd, und das einzige, was man von Fremden erwartet, ist Höflichkeit und ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt. Alles darüber hinaus ist ein Bonus.
Patch von 2002/2003 bis 2017
eine gemeinsame Tochter 14 J.

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Re: Verunsichert durch wechselnde Positionen

Beitrag von Blaueblume » 31.10.2017 10:36

Hallo liebes Forum

Wir haben es geschafft und haben tatsächlich ein Haus gefunden, dass gross genug ist für alle :-) und es ist ein Haus, so wie ich es mir schon seit meiner Jugend wünsche (ehemaliges Bauernhaus mit Kachelofen).

Wir sind uns am einfinden und es läuft wirklich gut bis jetzt. Seitens Kinder wurde es von den meisten akzeptiert. Kurz nach der Vertragsunterzeichung und auch jetzt frisch nach dem Einzug gibt es schon die eine oder andere Reaktion seitens der Kinder in ihrem Verhalten. Es gibt auch welche, die vermehrt versucht haben, die Urspungsfamilie wieder herzustellen oder die "gedroht" haben nicht mehr zu kommen. Damit haben wir aber gerechnet, wir bleiben im Gespräch als Paar und können solche Situationen auch erkennen. Bis jetzt ist nichts dergleichen passiert.

Die Distanz zu anderen Elternteil ist jetzt etwas länger, aber gut machbar. Das hat bei gewissen Kinder etwas zu Wiederstand geführt.

Wünscht uns Glück, wir sind zuversichtlich und fühlen uns im neuen ZuHause wohl und der teilweise Verlust meiner Eigenständigkeit fällt mir viel leichter als ich gedacht habe. Es fiehl mir nicht so leicht, mein schönes Häuschen wo ich mich wohl fühlte aufzugeben, für etwas das doch mit etwas Unsicherheit verbunden war. Dafür helfen wir uns jetzt im Alltag und die Pendelei und Organisatorerei zwischen 2 Haushalte hat ein Ende :-)

Liebe Grüsse

BlaueBlume

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Re: Verunsichert durch wechselnde Positionen

Beitrag von Ria » 02.11.2017 06:52

Liebe Blaueblume

Ich wünsche euch von Herzen gaaaaanz viel Glück und immer wieder die Zuversicht und Bereitschaft, auftauchende Herausforderungen mit deinem Partner anzupacken und gemeinsam Lösungen zu finden!
Seit 21 Jahren Patchworkfamilienfrau und Coach für solche :-)
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Re: Verunsichert durch wechselnde Positionen

Beitrag von Blaueblume » 10.11.2017 10:03

Danke Ria

So nach einem Monat zusammenleben, merke ich auch wie unterschiedlich Familienkulturen sein können... Ich finde, nun brauchen wir Hausregeln, und ich habe das in die Wege geleitet.

Themen z.b. Mithilfe im Haushalt, Umgang mit Medien, und Privatsphäre und Umgang miteinander.

Ist es in den meisten Fällen so, dass man als Frau wie die Führungsperson ist ? manchmal habe ich Angst die anderen mit "regeln wollen" zu überfahren. Ich frag mich dann immer "darf ich das ?" ich fühle mich zb Unwohl, wenn der Sohn meines Partners, wenn er sein Vater sucht, einfach ins Schlafzimmer kommt oder wenn nicht alle Kinder helfen beim Abwasch nach dem Essen...

Ich frag mich, sind wir Frauen generell fordender oder wollen klarere Verhältnisse ?

Liebe Grüsse

BlaueBlume

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